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What You Can Do to Prevent Alzheimer's | Lisa Genova | TED - YouTube
Channel: unknown
[0]
Übersetzung: Sonja Maria Neef
[12]
Wie viele von Ihnen würden gerne
mindestens 80 Jahre alt werden?
[17]
Klar.
[19]
Ich glaube, wir haben alle
die hoffnungsvolle Erwartung,
[22]
alt zu werden.
[24]
Lassen Sie uns in die Zukunft schauen,
[26]
auf das "Selbst" in der Zukunft
[28]
und uns vorstellen, alle 85 zu sein.
[31]
Nun betrachtet jeder zwei Menschen.
[34]
Einer von Ihnen hat wahrscheinlich
die Alzheimerkrankheit.
[39]
(Gelächter)
[42]
Alles gut.
[44]
Vielleicht denken Sie:
"Also, ich werde es nicht sein."
[49]
Okay, dann sind Sie ein Betreuer.
[53]
Also –
[54]
(Gelächter)
[57]
Wahrscheinlich wird diese schreckliche
Krankheit uns alle betreffen.
[62]
Ein Teil der Angst rund um Alzheimer
entstammt dem Gedanken,
[65]
dass wir nichts dagegen tun können.
[68]
Trotz jahrzehntelanger Forschung,
gibt es noch keine wirksame Behandlung
[73]
und keine Heilung.
[75]
Wenn wir das Glück haben,
alt genug zu werden,
[77]
ist Alzheimer scheinbar
das Schicksal unseres Gehirns.
[81]
Aber vielleicht muss das nicht so sein.
[83]
Was, wenn ich Ihnen sagen würde,
dass wir diese Statistiken,
[86]
das Schicksal unseres Gehirns,
buchstäblich verändern könnten,
[89]
ohne auf Heilmittel oder Fortschritte
der Medizin angewiesen zu sein.
[93]
Schauen wir uns an, was wir aktuell
[96]
über die Neurowissenschaft
von Alzheimer wissen.
[99]
Auf diesem Bild verbinden
sich zwei Neuronen.
[102]
Der Verbindungspunkt, rot eingekreist,
[105]
wird Synapse genannt.
[107]
In der Synapse werden
Neurotransmitter freigesetzt.
[110]
Hier werden Signale übertragten,
hier findet Kommunikation statt.
[115]
Hier denken, fühlen wir,
sehen, hören und begehren wir ...
[120]
hier erinnern wir uns.
[121]
Alzheimer betrifft die Synapsen.
[124]
Vergrößern wir die Synapse
[126]
und schauen uns an, was passiert.
[130]
Während der Informationsweitergabe
[132]
und der Freisetzung von Neurotransmittern,
wie Glutamat, in die Synapse,
[136]
setzen Neuronen auch ein kleines Peptid
frei, das Amyloid-Beta genannt wird.
[142]
Normalerweise wird
Amyloid-Beta von Mikroglia,
[146]
den Hausmeisterzellen des Gehirns,
abgebaut und verstoffwechselt.
[150]
Während über molekulare Ursachen
von Alzheimer noch debattiert wird,
[154]
glauben die meisten Neurowissenschaftler,
dass die Erkrankung beginnt,
[157]
wenn sich Amyloid-Beta anhäuft.
[160]
Zu viel wird freigesetzt,
oder nicht genug abgebaut
[163]
und die Synapse wird mit
Amyloid-Beta überhäuft.
[166]
Dadurch bindet sie sich
[169]
und bildet klebrige Aggregate,
die Amyloid-Plaques genannt werden.
[173]
Wie viele Menschen hier sind
40 Jahre alt oder älter?
[177]
Jetzt haben Sie Angst es zuzugeben.
[179]
Dieser Schritt in Richtung Krankheit,
[181]
diese Anhäufung von Amyloid-Plaques,
[184]
ist bereits in Ihrem Gehirn zu finden.
[188]
Nur durch ein PET-Scan,
können wir uns sicher sein,
[191]
weil Sie an diesem Punkt noch
glücklich und ahnungslos sind.
[195]
Sie zeigen keine Defizite in Gedächtnis,
Sprache oder Wahrnehmung ...
[199]
noch nicht.
[201]
Wir glauben, dass es 15 bis 20 Jahre der
Anhäufung von Amyloid-Plaques braucht,
[205]
bis ein entscheidender
Wendepunkt erreicht wird,
[208]
an dem eine molekulare
Kaskade ausgelöst wird,
[210]
die die klinischen Symptome
der Erkrankung verursacht.
[213]
Vor dem entscheidenden Wendepunkt,
[215]
beinhalten Ihre Gedächtnisentgleisungen
vielleicht Dinge wie:
[219]
"Warum habe ich in diesen Raum betreten?"
[221]
oder "Oh ... wie war sein Name?"
[224]
oder "Wo habe ich meine
Schlüssel hingelegt?"
[227]
Bevor Sie jetzt alle in Panik geraten,
[229]
weil Sie mindestens eines dieser Dinge
in den letzten 24 Stunden, getan haben –
[235]
das ist alles normales Vergessen.
[238]
Ich würde sogar behaupten,
dass bei diesen Beispielen
[240]
nicht mal das Gedächtnis involviert ist,
[243]
weil Sie erst gar nicht aufgepasst haben,
[245]
wo Sie Ihre Schlüssel hingelegt haben.
[247]
Nach Erreichen des Kipppunktes
[248]
sind die Störungen in Gedächtnis,
Sprache und Wahrnehmung anders.
[252]
Anstatt schließlich Ihre Schlüssel
in der Jackentasche wiederzufinden,
[255]
oder auf dem Tisch bei der Tür,
[257]
finden Sie sie im Kühlschrank,
[260]
oder Sie finden sie und denken:
[262]
"Wofür sind sie nochmal?"
[264]
Was passiert also, wenn sich Amyloid-
Plaques bis zum Kipppunkt anhäufen?
[269]
Unsere Mikroglia-Hausmeisterzellen
werden hyperaktiviert
[273]
und setzen Chemikalien frei, die zu
Entzündungen und Zellschäden führen.
[277]
Wir glauben, dass sie sogar anfangen,
[280]
die Synapsen abzubauen.
[282]
Ein lebenswichtiger Transporteiweißstoff,
"Tau" genannt, wird hyperphosphorisiert
[286]
und verdreht sich zu
sogenannten "Tangles",
[289]
einem Gewirr, das die Neuronen
von innen erdrosselt.
[292]
Im mittleren Alzheimerstadium
haben wir massive Entzündungen, Tangles,
[296]
und Krieg an der Synapse,
[298]
mit Zellsterben.
[300]
Wären Sie ein Wissenschaftler,
der die Krankheit heilen will,
[303]
an welchem Punkt würden Sie
idealerweise eingreifen?
[306]
Viele Wissenschaftler schwören
auf die einfachste Lösung:
[310]
Verhindern, dass die Amyloid-Plaques
den kritischen Punkt erreichen,
[314]
was bedeutet, dass ein Medikament
entwickelt werden soll,
[318]
das Plaqueanhäufung vorbeugen,
reduzieren oder eliminieren kann.
[324]
Die Alzheimerbehandlung wird also
Thema der Präventivmedizin sein.
[329]
Wir werden die Tablette nehmen müssen,
bevor der Wendpunkt erreicht ist
[333]
und die Kaskade ausgelöst wird.
[335]
Bevor wir unsere Schlüssel
im Kühlschrank wiederfinden.
[339]
Das ist der Grund, warum,
Studien zufolge, alle Medikamente
[342]
in klinischen Tests gescheitert sind –
[344]
nicht weil die Forschung
nicht einwandfrei war,
[346]
sondern weil die Menschen in diesen
Versuchen schon Symptome gezeigt haben.
[350]
Es war zu spät.
[352]
Denken Sie bei Amyloid-Plaques
an ein brennendes Streichholz.
[355]
Am kritischen Punkt setzt das
Streichholz den Wald in Flammen.
[359]
Wenn der Wald einmal brennt,
[361]
nützt es nichts mehr,
das Streichholz auszupusten.
[364]
Sie müssen das Streichholz auspusten,
bevor es zum Waldbrand kommt.
[367]
Noch bevor Wissenschaftler das regeln,
[370]
ist diese Information eine
wirklich gute Nachricht für uns,
[373]
weil unser Lebensstil die Anhäufung
von Amyloid-Plaques beeinflussen kann.
[378]
Wir können selbst etwas tun,
[379]
um das Erreichen des
Kipppunktes zu verhindern.
[382]
Stellen wir uns das Alzheimerrisiko,
bildlich, als Wipp-Skala vor.
[386]
Wir stapeln Risikofaktoren auf einem Arm
[388]
und wenn dieser den Boden erreicht,
zeigen Sie Symptome
[391]
und werden mit Alzheimer diagnostiziert.
[393]
Stellen wir uns vor,
Sie seien 50 Jahre alt.
[396]
Sie sind kein junger Hüpfer mehr,
[398]
also haben sich, durch das Altern,
Amyloid-Plaques angehäuft.
[401]
Ihre Waage ist leicht gekippt.
[404]
Jetzt betrachten wir Ihre DNS.
[406]
Wir erben alle unsere Gene
von unseren Müttern und Vätern.
[409]
Manche Gene erhöhen das Risiko
und andere verringern es.
[414]
Wenn Sie wie Alice in "Still Alice" sind,
[416]
haben Sie eine seltene Genmutation
geerbt, die Amyloid-Beta ankurbelt
[420]
und allein das wird die Waagschale
bis zum Boden kippen lassen.
[424]
Bei den meisten werden die geerbten Gene
die Waage nur ein bisschen kippen lassen.
[428]
Zum Beispiel erhöht
das Gen APOE4 das Amyloid,
[433]
aber Sie können eine Kopie des APOE4
vom Vater und der Mutter erben
[436]
und trotzdem niemals
an Alzheimer erkranken,
[439]
d.h. für die meisten von uns
[441]
bestimmt nicht allein die DNS,
ob wir Alzheimer bekommen.
[445]
Worauf kommt es also an?
[447]
Wir können nichts gegen das Altern,
oder gegen die ererbten Gene tun.
[451]
Bis jetzt haben wir das Schicksal
unseres Gehirns nicht verändert.
[454]
Wie sieht es mit Schlaf aus?
[457]
Im Tiefschlaf spülen unsere Gliazellen
zerebrospinale Flüssigkeit
[461]
durch unser Gehirn,
[462]
die Stoffwechselendprodukte aus Synapsen
entfert, die sich angehäuft haben,
[466]
während wir wach waren.
[467]
Tiefer Schlaf ist wie eine
Kraftreinigung für das Gehirn.
[471]
Aber was passiert bei Schlafmangel?
[475]
Viele Wissenschaftler glauben,
[476]
dass schlechte Schlafgewohnheiten,
die Alzheimerkrankheit hervorrufen kann.
[481]
Eine einzige Nacht mit Schlafentzug führt
zu vermehrter Bildung von Amyloid-Beta.
[487]
Und die Anhäufung von Amyloid
führt zu gestörtem Schlaf,
[490]
was wiederum zu weiterer
Anhäufung von Amyloid führt.
[493]
Diese positive Rückkopplungsschleife
[496]
lässt die Waage bis zum
Kipppunkt hochschießen.
[499]
Was noch?
[500]
Die Gesundheit des Herz-Kreislaufsystems.
[502]
Bluthochdruck, Diabetes, Fettleibigkeit,
Rauchen und hohe Cholesterinwerte,
[506]
erhöhen das Risiko,
an Alzheimer zu erkranken.
[510]
Autopsien-Studien haben gezeigt,
[512]
dass 80 % der Menschen mit Alzheimer
[515]
auch Herzkreislauferkrankungen hatten.
[518]
Bei Studien an Versuchstieren
hat sich gezeigt, dass Amyloid-Beta
[523]
durch Ausdauersport verringert wird.
[525]
Also kann ein gesunder, mediteraner
Lebensstil und Ernährung helfen,
[529]
dem Kippen der Waage entgegenzuwirken.
[531]
Es gibt also vieles, das wir tun können,
[534]
um der Entstehung von Alzheimer
vorzubeugen oder sie zu verhindern.
[537]
Aber nehmen wir an,
Sie haben nichts davon getan.
[540]
Sie sind, sagen wir, 65.
[542]
Alzheimer ist in Ihrer Familie,
also haben Sie wahrscheinlich Gene geerbt,
[546]
die die Waage ein wenig kippen lassen.
[548]
Sie treiben seid Jahren
Raubbau mit Ihrer Gesundheit,
[551]
Sie lieben gebratenen Speck
[552]
und Sie laufen nur, wenn jemand Sie jagt.
[554]
(Gelächter)
[555]
Sagen wir, dass Ihre Amyloid-Plaques,
den kritischen Punkt erreicht haben.
[559]
Ihre Waage ist bis auf den Boden gekippt.
[561]
Sie haben die Kaskade ausgelöst,
[563]
den Wald in Brand gesetzt,
[565]
Entzündung, Tangles
und Zelltod verursacht.
[568]
Sie sollten Alzheimersymptome haben.
[571]
Sie sollten Schwierigkeiten haben,
Worte und Ihre Schlüssel zu finden
[574]
und sich zu erinnern, was ich
zu Beginn dieses Vortrags gesagt habe.
[578]
Aber vielleicht auch nicht.
[580]
Es gibt noch eines,
dass Sie tun können,
[583]
um sich vor dem Erleben der
Alzheimersymptome zu schützen,
[586]
auch wenn Ihr Gehirn bereits alle
Anzeichen der Erkrankung aufweist.
[590]
Es hat mit neuronaler Plastizität
und kognitiven Reserven zu tun.
[594]
Denken Sie daran, das Erleben
der Alzheimerkrankheit
[597]
hängt mit dem Verlust
von Synapsen zusammen.
[600]
Das durchschnittliche Gehirn hat
über einhundert Billionen Synapsen,
[604]
was fantastisch ist;
wir haben viel, das wir nutzen können.
[607]
Und es ist keine statische Zahl.
[608]
Wir bilden und verlieren ständig Synapsen,
[611]
durch einen Vorgang, der
neuronale Plastizität genannt wird.
[614]
Jedes Mal, wenn wir etwas Neues lernen,
[616]
bilden und stärken wir neue
neuronale Verbindungen,
[620]
neue Synapsen.
[622]
In der Nonnenstudie
[624]
wurden 678 Nonnen, alle über 75,
zu Beginn der Studie
[629]
über mehr als 2 Jahrzehnte beobachtet.
[631]
Sie erhielten regelmäßige körperliche
Untersuchungen und kognitive Tests
[635]
und als sie starben, wurden ihre
Gehirne zur Autopsie freigegeben.
[639]
In manchen Gehirnen haben Wissenschaftler
Überraschendes entdeckt.
[643]
Trotz Plaques, Tangles
und Gehirnschrumpfung --
[648]
was ohne Frage auf Alzheimer hinweist --
[651]
hatten die Nonnen, zu denen
die Gehirne gehörten,
[654]
keine Anzeichen der Erkrankung gezeigt,
als sie noch am Leben waren.
[658]
Wie kann das sein?
[659]
Wir glauben, es ist, weil diese Nonnen
viele kognitive Reserven hatten,
[663]
d.h. sie hatten mehr
funktionsfähige Synapsen.
[667]
Menschen mit mehreren
Jahren Schulbildung,
[670]
einem hohen Bildungsgrad,
[672]
die sich regelmäßig an geistig
anregenden Aktivitäten beteiligen,
[676]
haben mehr kognitive Reserven.
[678]
Sie haben Nervenverbindungen im Überfluss.
[683]
Auch wenn sie eine
Krankheit wie Alzheimer
[685]
und beschädigte Synapsen haben,
[687]
haben sie viele zusätzliche
Verbindungen zur Datensicherung,
[690]
die als Puffer dienen.
Sie merken nicht, dass etwas fehlt.
[694]
Jetzt ein einfaches Beispiel.
[696]
Sagen wir, Sie wissen nur
eine Sache zu einem Thema.
[699]
Sagen wir, es ist etwas über mich.
[701]
Sie wissen, dass Lisa Genova
"Still Alice" geschrieben hat.
[703]
Das ist das Einzige,
was Sie über mich wissen.
[706]
Sie haben diese einzige
neuronale Verknüpfung,
[708]
diese eine Synapse.
[710]
Jetzt stellen Sie sich vor,
Sie hätten Alzheimer.
[712]
Plaques, Tangles, Entzündung
und Mikroglia verschlingen die Synapse.
[718]
Wenn Sie jetzt jemand fragt:
"Hey, wer hat "Still Alice" geschrieben?",
[722]
können Sie sich nicht erinnern,
[723]
weil die Synapse versagt hat oder fehlt.
[727]
Sie haben mich für immer vergessen.
[729]
Aber was, wenn Sie mehr
über mich erfahren hätten?
[732]
Angenommen, Sie wüssten
vier Dinge über mich.
[734]
Jetzt stellen Sie sich vor,
Sie hätten Alzheimer
[736]
und drei der Synapsen wären
beschädigt oder zerstört.
[739]
Sie haben immernoch einen Weg,
die Trümmerteile zu umgehen.
[742]
Sie können sich noch an
meinen Namen erinnern.
[745]
Also können wir uns
der Alzheimerpathologie,
[749]
durch die Stärkung unbeschädigter
Bahnen, widersetzen.
[752]
Wir erschaffen diese Bahnen,
diese kognitiven Reserven,
[755]
indem wir Neues lernen.
[758]
Idealerweise sollen diese neuen Dinge,
so bedeutsam wie möglich sein,
[762]
Seh- und Hörvermögen einbeziehen,
verbunden mit Erinnerungen und Emotionen.
[768]
Das bedeutet also nicht,
Kreuzworträtzel zu lösen.
[771]
Sie wollen nicht einfach
vorhandenes Wissen abrufen,
[775]
weil das einer Reise durch
altbekannte Straßen gleicht,
[778]
dem Herumfahren in Vierteln,
die Sie schon kennen.
[781]
Sie wollen neue Wege bauen.
[784]
Ein gegen Alzheimer
resistentes Gehirn bauen,
[787]
bedeutet Italienisch lernen,
[789]
neue Freunde treffen,
[791]
ein Buch lesen,
[792]
oder einem großartigen TED-Talk zu hören.
[795]
Und wenn Sie, trotz all dem, eines Tages
mit Alzheimer diagnostiziert werden,
[800]
gibt es drei Dinge, die ich von
meiner Großmutter gelernt habe
[803]
und von dutzenden von Menschen,
die mit dieser Krankheit leben.
[807]
Die Diagnose bedeutet nicht,
dass Sie morgen sterben werden.
[811]
Leben Sie weiter.
[812]
Sie werden Ihr emotionales
Gedächtnis nicht verlieren.
[815]
Sie werden weiterhin
Liebe und Freude verstehen.
[817]
Vielleicht können Sie sich nicht erinnern,
was ich vor fünf Minuten gesagt habe,
[821]
aber Sie werden sich erinnern, welches
Gefühl ich bei Ihnen ausgelöst habe.
[825]
Und Sie sind mehr als das,
woran Sie sich erinnern können.
[828]
Vielen Dank.
[829]
(Applaus)
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