Aggregate demand | Aggregate demand and aggregate supply | Macroeconomics | Khan Academy - YouTube

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In diesem und den nächsten Videos
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werden wir etwas untersuchen, das
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Gesamtangebot und Gesamtnachfrage genannt wird.
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Wir werden mit der
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Gesamtnachfrage beginnen
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und dann über das Gesamtangebot sprechen.
[10]
Wir werden über die Gesamtnachfrage
[13]
und das gesamt, ich schreibe das Wort um,
[16]
Gesamtangebot nachdenken.
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Was ich in diesem Video
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betonen möchte, ist, dass es in vielerlei
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Hinsicht ähnlich aussehen wird, wie das
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traditionelle Angebot und die Nachfrage,
[25]
aber ich möchte betonen, dass es einen
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großen Unterschied zwischen der
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Gesamtnachfrage und der traditionellen Nachfrage
[30]
in einem mikroökonomischen Kontext gibt.
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Gesamtangebot in einem makroökonomischen
[34]
Kontext und einfaches Angebot in
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einem mikroökonomischen Kontext.
[40]
Um darüber nachzudenken, lasst
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uns zur Mikroversion übergehen.
[43]
Diese sind makroökonomisch, also betrachten
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wir die Wirtschaft als Ganzes.
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Das sind Makro-Ideen.
[51]
Um diesen Vergleich anzustellen,
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lasst uns die mikro-, die
[54]
mikroökonomischen Ideen von
[56]
Angebot und Nachfrage wieder aufgreifen.
[57]
Um das zu tun, können wir uns auf einen
[59]
bestimmten Markt konzentrieren.
[60]
Vielleicht ist es der Markt für Schokoriegel,
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also das ist der Markt für Schokoriegel.
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Wir haben das schon viele Male gesehen,
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das ist das meiste, was wir gemacht haben,
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als wir Mikroökonomie studiert haben.
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Auf der vertikalen Achse würden wir den Preis
[72]
pro Einheit vom Schokoriegel angeben
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und auf der horizontalen Achse hätten
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wir die Menge, die in der gegebenen Zeit
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gekauft oder verkauft wurde.
[82]
Wir sahen, dass die Nachfragekurve dazu
[83]
tendierte, abwärts zu verlaufen,
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sie würde in etwa so aussehen.
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Es gab mehrere Möglichkeiten, dies zu interpretieren.
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Eine Möglichkeit, dies zu interpretieren, ist, dass
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die Leute bei einem hohen Preis sagen würden: ,,Warum
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sollte ich den Schokoriegel kaufen? Ich
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könnte mit dem Geld andere Dinge kaufen, die
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mich genauso oder glücklicher machen würden."
[99]
Also würden sie eine geringe Menge davon kaufen.
[102]
Bei einem niedrigen Preis,
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dies ist ein niedriger Preis hier drüben, sagen die Leute:
[107]
,,Das ist ein gutes Geschäft. Ich kann
[108]
Schokoriegel bekommen und sie sind so
[110]
billig, dass ich viele davon kaufen kann.
[111]
Anstatt andere Dinge, wie Lutscher
[112]
und Eiscreme zu kaufen, kaufe ich Schokoriegel",
[115]
dann werden sie viele davon kaufen.
[117]
Das ist eine Möglichkeit, es zu interpretieren.
[118]
Die andere Art, es zu interpretieren,
[119]
war als Grenznutzenkurve.
[121]
Die ersten Einheiten von Schokoriegeln, die
[123]
produziert werden, da ist jemand dabei,
[126]
der Schokoriegel so sehr liebt,
[128]
dass es eine hohe Zahlungsbereitschaft dafür gibt.
[129]
Es gibt einen hohen Nutzen für diese ersten paar Einheiten.
[131]
Mit zunehmender Anzahl von Einheiten,
[133]
wird der Nutzen für den Markt weniger
[135]
und weniger werden.
[136]
Wir können sehen, dass es Leute sind, die
[138]
Schokoriegel mögen, aber nicht so sehr, wie die
[140]
Leute, die die ersten paar Einheiten gekauft haben.
[142]
Das ist der Grund, warum wir eine abwärts geneigte Kurve haben.
[146]
Wenn wir über die gesamtwirtschaftliche Nachfrage nachdenken,
[149]
wird es sehr ähnlich aussehen, aber
[150]
die Idee ist etwas anders.
[153]
Ich werde es in einer anderen Farbe machen,
[156]
um zu zeigen, dass es anders ist.
[158]
Jetzt sind wir bei der Makro-Version.
[159]
Wir sprechen über die Gesamtnachfrage.
[162]
Gesamtnachfrage.
[164]
Das 1. , was wir wissen müssen, ist, dass
[165]
wir über die Gesamtnachfrage sprechen.
[166]
Wir werden über die Wirtschaft
[167]
als Ganzes nachdenken.
[168]
Wir denken nicht nur über den Markt
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für eine einzelne Ware oder Dienstleistung nach.
[172]
Bei der Gesamtnachfrage tragen wir auf der
[174]
horizontalen Achse nicht nur die Quantität, nicht
[177]
nur die gekaufte oder verkaufte Menge einer
[179]
Ware oder Dienstleistung in einem bestimmten
[181]
Zeitraum ein, sondern die tatsächliche Herstellung
[184]
der Wirtschaft in einem bestimmten Zeitraum.
[186]
Das haben wir bereits untersucht.
[187]
Die tatsächliche Produktion der Wirtschaft in
[189]
einer bestimmten Zeitspanne ist das reale BIP.
[192]
Wir zeichnen auf dieser Achse das reale BIP ein,
[196]
also geht es darum, wie viel wir wirklich produzieren.
[197]
Ich denke, es gibt eine Analogie zur Quantität,
[199]
es ist sozusagen die Quantität der
[201]
Produktivität der Wirtschaft.
[203]
Auf dieser Achse hier drüben zeichnen
[205]
wir das Preisniveau auf.
[206]
Das sind die Preise.
[208]
Das sind nicht die Preise für eine bestimmte Ware oder Dienstleistung,
[213]
das ist nicht nur der Preis für Schokoriegel,
[214]
das ist das allgemeine Preisniveau in
[217]
der Wirtschaft.
[219]
Vielleicht sagen wir, es ist ein gewichteter Durchschnitt
[221]
wie auch immer wir es messen wollen,
[221]
irgendeine Art, das Niveau der Preise und
[224]
der Wirtschaft zu messen.
[225]
Was wir sehen werden, ist, dass
[227]
dies eine abwärts geneigte Kurve ist.
[229]
Sie sieht ungefähr so aus.
[231]
Sie wird in etwa so aussehen, oder
[233]
wir können annehmen, wir wissen nicht, ob
[236]
sie definitiv so aussieht, aber
[238]
Ökonomen werden sagen, dass sie so aussieht,
[240]
basierend auf bestimmten Theorien.
[242]
Sie mögen es so, weil es,
[243]
basierend auf ihren Modellen,
[244]
zu erklären beginnt,
[245]
und wir können die emotionalen Aspekte
[246]
der Ökonomie gewissermaßen herauslösen,
[248]
es ist eine Möglichkeit, Konjunkturzyklen
[250]
potenziell zu erklären, obwohl ich, wie
[252]
wir aus dem letzten Video wissen, eigentlich
[253]
mehr an die emotionalen Aspekte
[256]
der Ökonomie glaube.
[257]
Aber es wird abwärts geneigt sein.
[259]
Es wird abwärts geneigt sein, wie hier.
[263]
Noch einmal, dies ist ein Produkt,
[265]
eine Ware oder eine Dienstleistung.
[267]
Dies ist die Wirtschaft als Ganzes.
[268]
Dies ist nur ein allgemeines Preisniveau.
[270]
Dies ist die tatsächliche Produktivität der Wirtschaft.
[273]
Das heißt, und das ist zunächst wenig intuitiv,
[276]
dass, wenn die Preise hoch sind,
[279]
es selten so extrem ist, es ist nicht so, dass
[281]
das BIP auf Null gehen würde,
[283]
aber wir nehmen an, dass es so vereinfacht
[285]
ist - Vielleicht zeichne ich
[286]
es mit so etwas.
[287]
Vielleicht zeichne ich es so,
[289]
vielleicht zeichne ich es so,
[291]
damit ich nicht die extreme Aussage machen muss,
[292]
dass, wenn die Preise auf einem bestimmten Niveau sind,
[293]
es kein BIP geben wird.
[295]
Allgemein gesagt, wenn die Preise hoch sind,
[297]
wird das BIP schrumpfen und denkt daran,
[300]
alle anderen Dinge sind gleich, wenn die
[304]
Preise niedrig sind, wird das BIP expandieren.
[307]
Das geschieht aus ganz anderen Gründen
[309]
als dieser Abwärtsneigung.
[311]
Dieses Abwärtsgefälle ist
[313]
ein Substitutionseffekt.
[314]
Wenn die Preise hoch sind, sagen die Leute:
[316]
,,Ich muss keine Schokoriegel kaufen.
[317]
Ich kann Eiscreme oder Slushees
[319]
oder etwas anderes kaufen,
[320]
das mich glücklich macht", oder
[322]
wenn die Preise niedrig sind, sagen sie:
[324]
,,Lass mich Schokoriegel durch andere Dinge
[325]
ersetzen, weil ich ein gutes Geschäft
[326]
mit Schokoriegeln mache."
[329]
Hier drüben ist nicht das, was passiert.
[331]
Was hier passiert, und es gibt viele
[332]
Theorien, warum Ökonomen eine abwärts
[336]
geneigte Gesamtnachfragekurve rechtfertigen werden,
[339]
lasst mich das klarstellen, das ist die Gesamtnachfrage.
[346]
Sie sagt aus, wie viel Produktivität es in
[347]
der Wirtschaft als eine Funktion des Preisniveaus
[349]
in der Wirtschaft geben wird.
[352]
Das ist die gesamtwirtschaftliche Nachfrage.
[354]
Und das ist die Nachfrage hier drüben.
[356]
Es gibt 3 Haupttheorien, warum Ökonomen
[358]
glauben, dass es eine abwärts
[361]
geneigte Gesamtnachfragekurve gibt.
[363]
Die erste wird ,,Vermögensseffekt" genannt.
[366]
Lasst mich das aufschreiben.
[368]
Der erste wird ,,Vermögenseffekt" genannt.
[376]
Der Vermögenseffekt besagt, und noch
[378]
einmal, es ist wenig intuitiv, denn
[380]
wenn ich anfange zu sagen, dass die
[382]
Preise gesunken sind, fange ich an zu sagen:
[386]
,,Die Preise sind gesunken,
[387]
die Löhne sind gesunken, vielleicht
[388]
sind die Gewinne gesunken, und dann
[390]
werden die Leute weniger optimistisch,
[392]
die Wirtschaft wird schrumpfen."
[393]
Das ist nicht das, was wir in
[395]
diesem Diagramm hier sagen.
[396]
Denkt daran:
[398]
Alle anderen Dinge sind gleich.
[400]
Wir nehmen nur hier drüben an,
[401]
also wenn wir dieses Szenario hier nehmen,
[404]
gehen wir davon aus, dass nur die Preise gefallen sind.
[407]
Alles andere in der Wirtschaft ist gleich.
[409]
Die Beschäftigung hat sich nicht verändert.
[411]
Die Gewinne haben sich nicht verändert.
[412]
Der Optimismus der Menschen hat sich nicht verändert.
[416]
Das Einzige, was sich ändert, ist,
[418]
dass die Menschen eines Tages aufwachen
[420]
und alles in der Wirtschaft nur noch halb so
[422]
teuer ist wie vorher.
[423]
Die Menschen haben dieselben Ersparnisse.
[424]
Sie haben die gleiche Menge an Geld
[426]
in ihrer Brieftasche.
[427]
Wenn das passiert, sagen sie:
[429]
,,Mit dem gleichen Geldbetrag, den ich in
[430]
meinem Portemonnaie habe,
[432]
kann ich jetzt mehr kaufen. Ich fühle mich reicher."
[435]
Das ist der Vermögenseffekt.
[436]
Sie werden sagen: ,,Ich werde mehr Waren
[439]
und Dienstleistungen verlangen, denn mit dem,
[442]
in meiner Tasche habe, kann ich mehr kaufen."
[445]
Genauso, wenn die Leute, aus welchem Grund auch immer
[448]
am nächsten Morgen aufwachen -
[448]
Denkt daran, wenn alles andere gleich wäre,
[452]
wenn sich die Preise für alles verdoppeln würden,
[454]
würden sie sagen: ,,Ich kann nichts mehr
[455]
kaufen. Alles ist zu teuer.
[457]
Ich muss weniger davon kaufen. Ich werde
[458]
weniger Waren und Dienstleistungen nachfragen."
[461]
Der Vermögenseffekt ist eine Theorie,
[462]
die bei sonst gleichen Bedingungen erklären würde,
[465]
warum die Gesamtnachfragekurve
[467]
abwärts geneigt ist.
[470]
Das andere hängt mit den Zinssätzen zusammen.
[475]
Ich würde sie als Spar- und Zinseffekt bezeichnen.
[480]
Zinseffekt.
[485]
Wir können uns vorstellen, wenn dieser Balken
[488]
vorher den Gesamtbetrag des Geldes darstellte,
[491]
den jemand in der Tasche hatte,
[492]
und dies ist der Betrag, den er für Waren
[494]
und Dienstleistungen ausgeben musste,
[496]
um ein glückliches, produktives Leben
[498]
zu haben, dies ist der Betrag, den er
[500]
ursprünglich sparen wollte, jetzt auf einmal,
[502]
wenn alles viel billiger wird, muss er nicht mehr
[502]
so viel für Waren und
[505]
Dienstleistungen ausgeben.
[507]
Sie könnten weniger für Güter und
[508]
Dienstleistungen ausgeben.
[509]
Wenn die Dinge billiger würden, könnten
[510]
sie vielleicht weniger für Güter und Dienstleistungen ausgeben.
[512]
Jetzt könnten sie vielleicht diesen Betrag
[514]
für Waren und Dienstleistungen ausgeben,
[516]
und sie könnten viel mehr sparen.
[517]
Genau hier drüben - Denkt daran,
[521]
wenn alle anderen Dinge gleich wären,
[522]
wenn jeder morgens aufwachen würde
[523]
und die Dinge nur noch die Hälfte kosten würden,
[525]
könnten die Leute weniger für die Dinge
[526]
ausgeben, die sie brauchen,
[528]
und sie könnten viel mehr Geld sparen.
[530]
Wir haben schon einmal gesehen, dass Ersparnisse,
[533]
wenn Menschen Geld sparen, in das
[535]
Finanzsystem fließen.
[536]
Man spart es, man legt es auf die Bank,
[537]
und es wird an andere Leute ausgeliehen.
[539]
Wenn die Ersparnisse steigen,
[542]
wenn die Preise fallen, wenn
[545]
alle anderen Dinge gleich sind,
[546]
dann steigen die Ersparnisse,
[548]
was bedeutet, dass das Angebot an
[550]
Geld, das verliehen werden soll,
[553]
das Angebot an Kreditgebern oder Geld,
[557]
das verliehen werden soll, das Geldverleihen steigt.
[562]
Wir haben das in einem früheren Video gesehen.
[563]
Wenn wir das Angebot an Geld, das
[564]
verliehen werden kann, erhöhen, wird
[565]
der Preis für das Ausleihen des Geldes sinken.
[568]
Eine andere Möglichkeit, darüber nachzudenken,
[569]
sind die Zinssätze.
[570]
Die Zinssätze werden sinken.
[572]
Wenn die Zinsen sinken,
[574]
wird es billiger, man
[575]
muss weniger Zinsen aufwenden, um
[576]
sich Geld zu leihen und Investitionen zu tätigen.
[579]
Geld leihen, ein Haus bauen.
[581]
Leihen wir uns Geld, bauen wir eine Fabrik.
[582]
Geld leihen, was auch immer tun, Inventar kaufen.
[585]
Die Zinsen sinken,
[587]
das regt die Investitionen an,
[590]
das regt die Investitionen an,
[593]
was wiederum die Wirtschaft
[594]
ankurbeln würde.
[597]
Es würden mehr Waren und Dienstleistungen
[599]
produziert werden.
[600]
Ebenso, wenn wir den umgekehrten Weg
[602]
gingen, wenn die Preise stiegen, ist
[603]
dies eine Situation, in der die Preise sanken.
[607]
Wenn die Preise stiegen, müssen die Leute jetzt
[609]
plötzlich mehr von ihrem Geld ausgeben.
[611]
Mehr von ihrem Geld für die Dinge,
[614]
von denen sie vielleicht denken, dass sie
[616]
sie brauchen, um zu überleben und glücklich zu sein.
[618]
Es wird weniger Ersparnisse geben.
[619]
Wenn es weniger Ersparnisse gibt,
[620]
gibt es weniger Geld zu verleihen.
[623]
Es wird höhere Zinsen geben
[625]
und weniger Investitionen,
[626]
also wird die Wirtschaft schrumpfen.
[629]
Also wird das reale BIP - Und denkt daran, wenn ich
[631]
hier BIP sage, vielleicht nenne ich es reales BIP,
[634]
würde das reale BIP sinken.
[636]
Das heißt, das reale BIP würde steigen.
[642]
Die 3. Theorie oder 3. Rechtfertigung
[643]
Rechtfertigung, warum, weil
[644]
Ökonomen gerne diese abfallende Kurve
[647]
haben, damit sie es rechtfertigen können,
[648]
und wir werden sehen, wie das Gesamtangebot
[651]
und die Gesamtnachfrage Konjunkturzyklen
[653]
verursachen können, der 3. Effekt ist,
[654]
ich nenne es einen Wechselkurseffekt.
[656]
Ein Wechselkurseffekt.
[659]
Wechselkurs.
[664]
Basierend auf dem Gedankengang,
[666]
nehmen wir eine Situation,
[667]
in der die Preise gesunken sind,
[669]
basierend auf der Argumentationslinie
[670]
und Rechtfertigung, haben wir gesagt, wenn die
[672]
Preise sinken, dann sinken die Zinsen, weil es
[676]
in dieser Wirtschaft mehr Geld in
[678]
dieser Währung zu verleihen gibt.
[680]
Wenn die Zinssätze sinken,
[682]
könnten Investoren sagen:
[683]
,,Ich bekomme in meinem Land nur niedrige Zinsen.
[685]
Warum konvertiere ich mein Geld nicht
[689]
in andere Währungen, wo ich höhere
[690]
Zinsen bekomme?"
[691]
Wenn also die Zinssätze sinken,
[693]
konvertieren die Leute aus der Währung.
[695]
Sie konvertieren aus der Währung.
[700]
Wenn wir über Amerika sprechen und
[702]
die Zinsen in den USA wirklich niedrig sind
[704]
und die Zinsen in Großbritannien höher,
[706]
vielleicht weil die Preise dort nicht so stark
[708]
gesunken sind, sagen die Leute:
[711]
,,Ich werde mein Geld von Dollar in Pfund
[712]
Sterling konvertieren."
[715]
Wenn sie das tun, werden sie,
[716]
denn noch einmal, wenn die Leute
[718]
konvertieren von ... Ich bin in einigen der Videos
[721]
über Wechselkurse in die Tiefe gegangen,
[723]
wenn die Leute von Dollar in Pfund konvertieren,
[725]
bedeutet das, dass es ein größeres
[727]
Angebot an Dollar und mehr
[730]
Nachfrage nach Pfund gibt.
[731]
Der Preis des Dollars im Verhältnis
[733]
zum Pfund wird sinken.
[735]
Der Dollar wird schwächer werden.
[736]
Der Dollar wird relativ zu anderen Währungen schwächer werden.
[742]
Wenn der Dollar im Verhältnis
[744]
zu anderen Währungen schwächer
[744]
wird - das ist ein wenig verwirrend,
[746]
ich gehe darauf näher ein, wenn ich
[747]
über Währungsumtausch spreche - wenn
[749]
der Dollar im Verhältnis zu anderen Währungen
[751]
schwächer wird, dann werden amerikanische
[752]
Waren und Dienstleistungen den
[754]
Menschen in England billiger erscheinen.
[757]
Wenn ich zum Beispiel anbiete, ein Auto
[762]
in Amerika für 10.000 Dollar zu bauen,
[764]
dann entsprechen 10.000 Dollar, bevor das
[769]
alles passiert ist, vielleicht 5.000 Pfund,
[771]
aber jetzt hat ist der Dollar abgeflacht.
[773]
Jetzt werden 10.000 Dollar in 4.000 Pfund
[776]
umgerechnet.
[778]
Ausländische Verbraucher werden sagen:
[779]
,,Amerikanische Autos sind gerade billiger geworden,
[781]
wenn wir sie in unserer eigenen Währung betrachten."
[783]
Mehr und mehr von ihnen werden
[785]
amerikanische Dinge kaufen wollen, sodass
[786]
Amerika mehr exportieren wird.
[788]
Noch einmal: Wenn es mehr Nachfrage
[790]
nach amerikanischen Waren und Dienstleistungen
[791]
gibt, wird das BIP wachsen.
[793]
Das hängt damit zusammen, dass niedrige Zinssätze
[796]
die Menschen dazu bringen, Geld aus der Währung,
[798]
über die wir sprechen, herauszunehmen oder
[800]
zu tauschen, was diese Währung
[802]
billiger macht, was ihre Waren und
[803]
Dienstleistungen für den Rest der
[804]
Welt billiger macht, was
[805]
wieder einmal die
[807]
Nettoexporte steigen lässt.
[811]
Man könnte es auf den Punkt bringen
[812]
und sagen, wenn das Preisniveau in
[814]
US-Dollar plötzlich billiger wird, sagen
[816]
die Leute, dass es in den USA Geschäfte
[818]
zu machen gibt, und wieder einmal
[820]
würde der Nettoexport steigen.
[822]
Wenn man ein niedriges Preisniveau hat,
[823]
könnte das BIP expandieren.
[827]
Würden die Preise steigen, könnte
[828]
die gegenteilige Dynamik eintreten.