Finding probability example 2 | Probability and Statistics | Khan Academy - YouTube

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Lasst uns ein paar Übungen aus unserem Wahrscheinlichkeits-Modul machen. Wir haben einen Beutel mit neun roten Murmeln,
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zwei blauen Murmeln und drei grünen Murmeln. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, zufällig eine
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nicht-blaue Murmel aus dem Beutel zu ziehen? Also lasst mich den Beutel mal zeichnen. Hier ist mein Beutel. Lasst uns annehmen,
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es ist ein durchsichtiger Beutel. Der wie eine Vase aussieht. Wir haben neun rote Murmeln, also zeichnen wir neun rote Murmeln.
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Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, neun rote Murmeln. Sieht ein wenig orange aus, aber
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für uns reicht's. Zwei blaue Murmeln. Also, eine blaue Murmel. Zwei blaue Murmeln. Und dann haben wir drei
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grüne Murmeln. Lasst mich schnell die drei grünen zeichnen. Was ist die Wahrscheinlichkeit
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dafür, zufällig eine nicht-blaue Murmel aus dem Beutel zu ziehen? Wir mischen sie alle und könnten
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jede einzelne Murmel mit der gleichen Wahrscheinlichkeit ziehen. Und der Weg, um über unsere Frage nachzudenken
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ist: Welcher Anteil an allen möglichen Ereignissen entspricht unseren Vorgaben? Also lasst uns zuerst über
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alle möglichen Ereignisse nachdenken. Wie viele unterschiedliche Murmeln können wir aus dem Beutel ziehen? Das ist einfach die
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gesamte Anzahl an Murmeln, die im Beutel sind. Insgesamt haben wir eins, zwei, drei, vier....
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...elf, zwölf, dreizehn, vierzehn mögliche Murmeln. 14 ist also die Anzahl unserer möglichen Ereignisse. Und dann
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müssen wir uns noch überlegen, welcher Anteil dieser möglichen Ereignisse unseren Vorgaben entspricht.
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Ein anderer Weg, um bei den 14 Murmeln anzukommen, wäre die Farben zu addieren: 9+2+3. Also welche Anzahl
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der Möglichkeiten entspricht unseren Vorgaben, eine <i>nicht-blaue</i> Murmel
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aus dem Beutel zu ziehen? Also eine rote oder grüne Murmel zu ziehen? Wie viele nicht-blaue (also rote und grüne)
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Murmeln gibt es? Du könntest sagen, es gibt insgesamt 14
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Murmeln, und zwei davon sind blau. Also gibt es 14-2=12 nicht-blaue Murmeln.
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Oder du könntest sie einfach zählen: 1, 2, 3,.....10, 11, 12. Wir haben also zwölf nicht-blaue Murmeln.
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Diese zwölf nicht-blauen Murmeln stellen also die Ereignisse dar, die aus allen möglichen Ereignissen unseren Vorgaben entsprechen.
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Und dann können wir noch vereinfachen.
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Da 12 und 14 beide durch 2 teilbar sind, lasst uns Zähler
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und Nenner durch 2 teilen, und ihr bekommt 6/7. Wir haben also eine Wahrscheinlichkeit von sechs Siebteln, zufällig
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eine nicht-blaue Murmel aus dem Beutel zu ziehen. Lasst uns noch ein Beispiel ansehen.
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Wenn aus der folgenden Liste per Zufall eine Zahl gewählt wird, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit,
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dass diese Zahl ein Vielfaches von 5 ist? Wir wollen also wieder den Anteil an möglichen Ereignissen finden,
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der unseren Vorgaben - ein Vielfaches von 5 zu sein - entspricht. Also wie viele
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mögliche Ereignisse gibt es? Lasst uns überlegen...
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Das ist einfach die gesamte Anzahl an Zahlen, aus den wir wählen können. Also einfach 1, 2, 3....
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...10, 11, 12. Wir haben 12 mögliche Ereignisse. Wir haben die gleiche Chance, jede einzelne Zahl aus den zwölf möglichen zu wählen.
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Wie viele dieser zwölft sind Vielfache von fünf?
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Lasst mich die Vielfachen von 5 mal in einer anderen Farbe markieren.
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32 is kein Vielfaches von 5, 49 auch nicht. 55 ist ein Vielfaches von 5.
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Wir suchen einfach nach Zahlen, die im Einer entweder eine 5 oder eine 0 stehen haben.
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55 ist ein Vielfaches von 5, 30 auch (das ist 6 mal 5), 55 ist 11 mal 5, 56 nicht, 28 nicht,
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Das ist eindeutig 5 mal 10, das ist 8 mal 5, hier haben wir die gleiche Zahl noch einmal, also 8 mal 5,
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45 ist 9 mal 5, 3 ist kein Vielfaches von 5, 25 ist eindeutig 5 mal 5.
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Ich habe also alle Vielfachen von 5 umkreist. Von allen möglichen Ereignissen
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entsprechen also 1, 2, 3....6, 7 Ereignisse unseren Vorgaben, ein Vielfaches von 5 zu sein.
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Also 7 Ereignisse entsprechen unseren Vorgaben.
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In diesem Beispiel ist die Wahrscheinlichkeit dafür, zufällig eine Zahl zu wählen, die ein Vielfaches von 5 ist, daher sieben Zwölftel.
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Lasst uns noch eins machen.
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Der Umfang eines Kreises ist 36 pi. Lasst mich das kurz zeichnen. Der Kreis...
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Ich kann das hübscher zeichnen. Sagen wir, der Kreis sieht in etwa so aus.
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Und sein Umfang - und hier müssen wir aufpassen: <i>Umfang</i>
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sein Umfang ist 36 pi. Und dann gibt es in diesem Kreis noch einen kleineren Kreis
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mit einer <i>Fläche</i> von 16 pi. In dem großen Kreis ist also noch ein kleinerer Kreis,
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dieser hier, mit der Fläche 16 pi.
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Ein Punkt innerhalb des großen Kreises wird zufällig gewählt. Also wählen wir zufällig irgendeinen Punkt
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in diesem großen Kreis. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass unser zufälliger Punkt auch in dem kleinen Kreis liegt?
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Das wird jetzt spannend, denn wir haben eine unendliche Anzahl an Punkten in beiden Kreisen
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Wir haben hier keine separaten Einheiten wie bei den Murmeln im ersten Beispiel
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oder einzelne Zahlen. Es gibt eine unendliche Anzahl an Punkten, die wir wählen könnten, daher:
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Wenn wir über die Wahrscheinlichkeit sprechen, dass unser Punke auch in dem kleinen Kreis liegt, sprechen wir
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eigentlich über den Anteil (%) von Punkten im großen Kreis, der auch in dem kleinen Kreis liegt.
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Anders gesagt: Die Wahrscheinlichkeit dafür
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dass unser zufällig gewählter Punkt im großen Kreis auch im kleinen Kreis liegt
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ist tatsächlich einfach der Anteil (%) des großen Kreises, der sich mit dem kleinen Kreis überschneidet.
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Das klingt verwirrend, aber wir müssen einfach nur die Flächen der Kreise berechnen und dann
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den Anteil nehmen. Man könnte annehmen, dass wir die 36 pi nehmen können, aber
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denkt dran: Das ist der Umfang und wir brauchen die Fläche der Kreise.
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Um die Flächen zu berechnen brauchen wir den Radius, denn Fläche = pi mal R^2.
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Den Radius leiten wir aus dem Umfang her.
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Umfang = 2 mal pi mal R, also für uns
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36 pi = 2 mal pi mal R
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Wir können beide Seiten durch 2pi teilen.
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36/2 = 18, pi hebt sich auf, also ist unser Radius
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18=R, der große Kreis hat also einen Radius von 18.
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Die Fläche berechnen wir mit pi mal R^2, also pi mal R zum Quadrat.
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Das entspricht pi * 18^2. Was ist 18 zum Quadrat?
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18 mal 18: 8 mal 8 = 64, 8 mal 1 = 8, plus 6 ist 14 und dann haben wir
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diese Null hier weil wir jetzt im Zehner sind, ein mal 8 ist 8,
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ein mal 1 ist 1 und hier haben wir 10 mal 10, daher 100.
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4 + 0 ist 4, 4 + 8 ist 12, und 1 + 1 + 1 ist 3,
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also haben wir 324. Die Fläche entspricht also pi mal 324, oder einfach 324pi.
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Die Fläche des gesamten großen Kreises, also der Teil, den ich gelb gemalt habe
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inklusive was hier unter dem orangen Kreis liegt
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diese ganze Fläche entspricht 324pi.
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Die Wahrscheinlichkeit, dass ein zufällig gewählter Punkt
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aus diesem großen Kreis auch innerhalb dieses kleinen Kreises liegt
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ist einfach der Anteil (%) des großen Kreises, den der kleine Kreis darstellt.
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Unsere Wahrscheinlichkeit, dass unser Punkt
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auch in dem kleineren Kreis liegt, diese Wahrscheinlichkeit
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entspricht dem Anteil (%) des großen Kreises, den der kleine Kreis überlappt.
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Also der Anteil der Fläche des großen Kreises, die
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unter der Fläche des kleinen Kreises liegt. Die Fläche des kleinen Kreises war 16pi, also haben wir 16pi/324pi.
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Die pi's heben sich auf und beide Zahlen sind durch 4 teilbar.
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Zähler durch 4 ist 4, der Nenner durch 4 ist...
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4 passt 80 mal in 320 und einmal in 4, also bekommen wir 81 für den Nenner.
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Die Wahrscheinlichkeit ist also... Ich habe das nicht richtig gezeichnet. Diese Fläche
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sollte viel kleiner sein. Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass ein zufällig gewählter Punkt
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aus dem großen Kreis auch in dem kleinen Kreis liegt, ist das Verhaltnis zwischen den beiden Flächen.
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Also das Verhältnis des kleinen Kreises zum großen Kreis.
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Und das beträgt 4/81, also vier Einundachtzigstel.