[0]
Einsiedlerkrebse nutzen verlassene
Muschelschalen als mobile Häuser.
[7]
Wenn der Krebs wächst,
wird es in der Muschel immer enger.
[12]
Irgendwann muss der Krebs
in eine größere ziehen.
[17]
Passende leere Muscheln
sind rar und liegen weit auseinander.
[21]
Diese hier ist viel zu groß für den Krebs.
[30]
Aber anstelle seine Suche fortzusetzen,
wartet der Krebs einfach ab.
[46]
Andere Krebse,
die auch ein neues Zuhause suchen,
[50]
versammeln sich schnell,
wenn eine Muschel an Land angespült wird.
[59]
Leider ist die neue Muschel
für sie auch zu groß.
[66]
Die versammelten Krebse beginnen,
sich gegenseitig abzumessen,
[70]
und tun dann etwas sehr Außergewöhnliches.
[77]
Sie bilden der Größe nach eine Reihe.
[81]
Der größte nach vorne,
der kleinste nach hinten.
[87]
Sie stellen sich in einer Reihe auf,
um ihre Häuser zu tauschen.
[94]
Aber kein Krebs kann anfangen,
weil die Reihe noch nicht vollständig ist.
[101]
Sie warten alle auf einen Krebs,
der die richtige Größe hat.
[115]
Der letzte Ankömmling
geht an den Anfang der Schlange.
[122]
Zuerst fällt die Reihe auseinander.
[128]
Während sie sich neu bildet,
geht der kleinste Krebs los...
[134]
und nimmt seinen Platz
am Ende der Schlange ein.
[148]
Nach einer genauen Inspektion
[150]
zieht der große Krebs ein.
[157]
Das löst eine Kettenreaktion aus.
[161]
Jeder Krebs zieht schnell
in die Muschel ein,
[164]
die von dem Krebs vor ihm
freigemacht wurde.
[171]
Gerade als der kleine Krebs
in sein neues Heim einziehen möchte,
[176]
kommt ein Neuankömmling hinzu.
[192]
Ohne Muschel übrig zu bleiben,
ist ein Todesurteil.
[197]
Ein nackter Krebs wird schnell
von der tropischen Sonne geröstet.
[209]
Aber nach dem vielen Tauschen
ist immer noch eine Muschel übrig.
[219]
Leider ist sie nicht größer
als die ursprüngliche Muschel des Krebses.
[224]
Und was noch schlimmer ist,
sie hat ein Loch.
[233]
Aber selbst eine schlechte Muschel
ist besser, als obdachlos zu sein.
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