How Does Lethal Injection Work? What Happens If It Fails? - YouTube

Channel: The Infographics Show

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Die Todesstrafe wird in 32 Staaten in Amerika vollstreckt, und Kapitalstraftaten beinhalten Dinge
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wie Landesverrat, Spionage oder Tod als Folge einer Flugzeugentführung.
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Mord ist jedoch bei weitem der häufigste Grund dafür, dass Menschen sich selbst finden
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in der Todeszelle.
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Über die Jahre gab es die verschiedensten Hinrichtungsmethoden wie das Erhängen, Erschießen oder die Gaskammer,
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aber heute benutzen alle 32 Staaten mit Todesstrafe die Giftspritze,
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die als humanster Weg, ein Leben zu beenden, gesehen wird.
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Aber wie menschlich ist es und was passiert, wenn man einem Menschen das Gift injiziert.
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Lasst uns das in der heutigen Episode "Wie funktioniert die Todesspritze?" der Infographics Show herausfinden.
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Seit 1976 gab es 1.472 Exekutionen in den USA.
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Davon wurden drei Verbrecher erschossen, drei erhängt, 11 vergaßt, 158 durch einen Stromschlag getötet
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und 1297 mit der Giftspritze.
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Bei der Todesspritze werden einer Person eine oder mehrere Drogen injiziert, was
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zum unmittelbaren Tod führt.
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Es wurde in den USA erfunden und ist nun die bevorzugte Variante der Hinrichtung
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in China, Thailand, Guatemala, Taiwan, den Malediven und Vietnam.
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Sobald das Herz stoppt, wird der Tod kund gegeben.
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In den meisten Fällen dauert dies um die sieben Minuten, obwohl es bei Komplikationen
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manchmal länger dauern kann.
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Also was wird eigentlich der Person zugeführt, damit ihr Herz stoppt?
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Laut dem Todesstrafe Informationszentrum in Washington D.C. besteht die Giftspritze
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aus drei separaten Schüssen, welche alle
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über eine Infusion injiziert werden.
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Die erste Spritze besteht aus einem Betäubungsmittel aus Sodium Thiopental, ein starkes Barbiturate, dass verwendet wird um
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eine Person in einen bewusstlosen Status zu versetzen, sodass kein Schmerz gespürt wird.
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Die Droge wirkt sich auf Neurotransmitter aus, sie bewirkt, dass man depressiv wird
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und blockiert die Arbeit der Gehirnrezeptoren, sodass es einen inaktiven Status erzeugt, typischerweise
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innerhalb 30 Sekunden.
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Die Wirkung des Antibiotikum sollte während des ganzen Prozesses anhalten, sodass
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die Person die folgenden Injektionen nicht mehr mitbekommt.
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Die Röhren, die zum Einführen der Drogen verwendet werden, werden mit Kochsalzlösung gespült und dann wird
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die zweite Spritze, dieses Mal Pancuronium, verabreicht.
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Diese Droge stoppt die Kommunikation zwischen dem
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Nervensystem und den Muskeln.
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Sobald die Person keine Kontrolle mehr über die Muskeln hat, ist der Status der Paralyse erreicht.
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Das Diaphragma, ein Muskel der dazu dient, die Lungen mit Luft zu füllen, hört auf zu arbeiten, sodass das Atmen
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aufhört.
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Die Röhre wird noch ein letztes Mal vor der letzten Injektion mit Kochsalzlösung gespült. Dieses Mal wird die Droge Potassium Chloride injiziert.
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Diese stört das elektrische Signal des Herzens, es hört auf zu schlagen und das
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Leben einer Person endet.
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Einer Studie der Journal of Forensic Science von 2002 zufolge, liegt die durchschnittliche Zeit von der ersten
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Injektion bis zum Stoppen des Herzschlags bei 8,4 Minuten.
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Aber was ist mit seltenen Fällen, in denen etwas schief läuft und der Prozess länger als geplant dauert?
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Obwohl die generelle Annahme ist, dass die Todesspritze die humanste Methode mit dem geringsten Schmerz ist,
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um das Leben einer Person zu beenden, gab es ein paar schief gegangene Versuche.
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Wir haben zu ein paar Fällen, die über die Jahre bekannt wurden, recherchiert.
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Im Jahre 1985 wurde Charles Walker wegen zweier Morde und einem bewaffneten Raubüberfall festgenommen.
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Er war ein Todeszelleninsasse im Menard Correctional Center in Chester, Illinois,
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bis zum 12. September 1990. An diesem Tag aß Walker sein letztes Essen, gebratenen wilden Hasen
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mit Bratensoße, Keksen und als Dessert einen Blaubeerkuchen mit Sahne.
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Seine Exekution sollte nach dem Mahl stattfinden.
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Jedoch wurde die Hinrichtung aufgrund von menschlichen Fehlen und dem Versagen des Equipments verlängert.
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Laut Gary Sutterfield, einem Ingeneur, der in der Exekution attestierte, stoppte
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ein Knick in dem Plastikrohr, das zu Walkers Arm führte, den Fluss der Chemikalien in
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den Körper
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Außerdem zeigte die Nadel in Richtung seines Fingers, anstatt seines Herzens.
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Walkers Exekution dauerte viel länger als sie dauern sollte und er litt unter
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enormen Schmerzen.
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Der nächste ist Joseph Cannon, der sich am 23. April 1998 auf seinen Tod in einem Gefängnis in Texas vorbereitete.
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Cannon wurde 1977 Vergewaltigung und Mord vorgeworfen, als er lediglich 17 Jahre alt war.
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Er verbrachte mehr als die Hälfte seines Lebens in der Todeszelle bis er die Nadel zu Gesicht bekam.
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Er gab seine letzten Worte von sich und die Hinrichtung begann, als eine Vene in
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Cannons Arm zusammenfiel und die Nadel rausfiel.
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Als die Zeugen nach unten sahen, lehnte sich Cannon zurück und sagte "Es ist ungeschehen gekommen."
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Die Vorhänge verdeckten den Zeugen jetzt für 15 Minuten die Sicht, während die Staatsbeamten versuchten,
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das Problem zu lösen.
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Als sie die Vorhänge wieder öffneten, hielt Cannon ein zweites Statement und
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man fuhr mit der Exekution fort.
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Und jetzt noch ein Fall, der dieses Jahr in die Medien kam: Doyle Lee Hamm, der in der
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Donaldson Correctional Facility in Bessemer, Alabama, auf seine Bestrafung wartete.
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Hamm war in Donaldson seit 1987 nachdem eine Jury ihn für schuldig an dem Erschießen eines Motel Mitarbeiters
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während eines Raubüberfalls erklärten.
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Jedoch hatte Hamm Krebs im Endstadium und hatte in der Vergangenheit viele Drogen konsumiert, sodass seine Adern
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schwach und zusammengezogen waren.
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Somit wurde die vorgesehene Exekution verzögert, da das medizinische Personal nicht in der Lage war, eine Ader zu finden,
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obwohl sie zwei Stunden lang versuchten das Gift sowohl über die Leiste, Knöchel und Unterschenkel zu verabreichen.
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Der für Hamms Exekution zuständige Arzt Dr. Mark Heath sagte laut den NBC News folgendes:
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Während der Zeit begann Herr Hamm zu hoffen, dass der Doktor es schaffen
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würde den Zugang zu legen, damit Herr Hamm es hinter sich bringen könnte, da er bevorzugte zu sterben, als
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weiterhin durch dieses schmerzhafte Verfahren gehen zu müssen."
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Hamm überlebte es und es wurde sich noch nicht dazu geäußert, ob
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sie noch einmal versuchen ihm eine Injektion zu geben, um sein Leben zu beenden.
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Das sind heftige und bedauerliche Fälle und obwohl sie natürlich die Minderheit sind,
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gehen Dinge schief.
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Laut dem Todesstrafe Informationszentrum, eine nationale, staatliche Organisation, die
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Informationen und Daten zur Todesstrafe liefert, sind 7,12% aller Hinrichtungen mit der Giftspritze
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zwischen 1890 und 2010 schief gegangen.
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Die Todesstrafe war schon immer ein kontroverses Thema und welche Hinrichtungsmethode auch immer
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vom Staat als die humanste erklärt wird, ändert nichts daran, dass es immer zu Komplikationen kommen wird.
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Wie wir heute gelernt haben lässt die Todesspritze die Person einschlafen, dann
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wird ein Herzstillstand eingeleitet und in den meisten Fällen ist das eine unkomplizierte Prozedur - ein kleiner Stick,
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eine Kombination aus drei Substanzen... und dann war's das.
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Kannst du dir eine humanere Methode vorstellen, um die Todesstrafe umzusetzen?
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Lass es uns in den Kommentaren wissen.
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Vergiss außerdem nicht unser anderes Video namens "Illegale Sachen, die du jeden Tag" tust, auszuchecken.
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Danke für's schauen und vergiss wie immer nicht zu liken, zu teilen und zu abonnieren.
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Bis zum nächsten Mal.