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Cash Flow - YouTube
Channel: Wirtschaft - simpleclub
[1]
Was. ist. cash. flow.
tja leute, die Frage versuchen wir heute zu
[4]
beantworten, um euch einen kleinen Überblick
zu verschaffen.
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Introanimation
Erklärkapitel 1
[11]
Das Wort Cash Flow kommt aus dem Englischen
und bedeutet übersetzt sowas wie Kapitalfluss
[17]
oder Kassenfluss.
[18]
Sie ist eine wirtschaftliche Messgröße,
die den Zufluss liquider Mittel, also Moneten,
[23]
Kohle, Tacken und Pesos in einer bestimmten
Periode bezeichnet.
[26]
Dies dient vor allem dazu, um die aktuelle
liquide Situation von Unternehmen beurteilen
[31]
zu können, sprich,ob sie flüssig sind oder
nicht.
[34]
Der Cash Flow kann als Konto betrachtet werden
und definiert sich als Saldo der EInzahlungen
[39]
und Auszahlungen der jeweiligen Periode.
[47]
Das bedeutet, dass schonmal Abschreibungen
und so ziemlich alles, was mit Rückstellungen
[50]
zu tun hat, nicht berücksichtigt werden,
eben weil im wahrsten SInne kein Geld geflossen
[55]
ist.
[56]
Also merkt euch: Sobald Geld fließt, sei
es durch Überweisungen, durch Schecks oder
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weil ihr eurem Kumpel eben 4 € fürn Döner
geliehen habt, müsst ihr es in eurem Cash
[64]
Flow Plan mit berücksichtigen.
[65]
Beim Cash Flow werden allgemein drei Teile
unterschieden.
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Das wären der Cashflow aus der laufenden
Geschäftstätigkeit, der Cashflow aus der
[73]
Investitionstätigkeit und der Cashflow der
Finanzierungstätigkeit.
[77]
Die Summe dieser drei Salden ergibt die Veränderung
des Bestands an liquiden Mitteln, also ob
[82]
ihr mehr eingezahlt oder ausgezahlt habt.
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Der sogenannte operative Cashflow, welcher
im Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit
[89]
enthalten ist, bezeichnet das Ergebnis aller
Geschäftsvorfälle, die zahlungswirkas sind.
[94]
Hat man einen positiven operativen Cashflow
vorliegen, so ist man als Unternehmen in der
[99]
Lage, neue Investitionen zu tilgen, also man
ist flüssig.
[103]
Wie ermittelt man einen Cash Flow?
[105]
Es gibt zwei Methoden.
[107]
Bei der direkten Methode werden alle zahlungswirksamen
Aufwendungen, wie zum Beispiel die Miete,
[113]
Zinsaufwendungen oder sogar die Löhne an
diese undankbaren gierigen Arbeiter, die eigentlich
[117]
nichts für ihr Geld tun, genauso wie bei
uns...boaa dieser Pisser...oh ich schweife
[123]
wieder ab.
[124]
Also...ööööhm ja..betrachtet euch das
ganze mal so: Alle zahlungswirksamen Aufwendungen
[129]
werden von den zahlungswirksamen Erträgen
subtrahiert.
[131]
Also zum Beispiel, wenn ihr im Jahr 10.000€
Miete bezahlen musstet, aber für 15.000€
[137]
Umsätze gemacht habt, so habt ihr dann einen
Cashflow wert in Höhe von 5.000€
[141]
Erklärkapitel 2
[142]
Bei der indirekten Methode müssen wir den
Gewinn nach Abzug der Steuern betrachten,
[147]
dieser wird auch Jahresüberschuss genannt.
[149]
Zu diesem Jahresüberschuss werden zahlungsunwirksame
(!!) Abschreibungen und Erhöhung von Rückstellungen,
[156]
die ja normalerweise nicht betrachtet werden,
hinzuaddiert.
[157]
Zahlungsunwirksame Erträge werden subtrahiert.
[161]
So kommen wir auf den indirekten Cashflow-Wert,
der sich nicht vom direkten Wert unterscheidet.
[166]
Wir wechseln einfach nur die Methode.
[167]
Beispiel 1
[168]
Machen wir mal ein Beispiel dazu.
[169]
Uns liegen folgende Daten vor.
[171]
Wir haben im Jahr einen Gewinn von über 257.000€
erwirtschaftet.
[176]
Weiterhin hatten wir über das Jahr verteilt
etwa 26.000€ an zahlungsunwirksamen Abschreibungen,
[183]
also zum Beispiel durch Maschinen, die betriebsbedingt
an Wert verlieren.
[186]
Dazu kommen noch Zinsaufwendungen i.H.v. etwa
16.000€ und eine Abnahme an Rückstellungen
[192]
i.H.v 5.000€.
[194]
Des Weiteren haben wir an Dritte einen Kredit
i.H.v.
[197]
7.000€ verwendet.
[199]
UUUUUUND wir haben noch eine Auszahlung an
Zinsane i.H.v.
[202]
42.000€.
[203]
Was passiert jetzt?
[205]
Die ersten drei Teile fallen in den Cashflow
aus der laufenden Geschäftstätigkeit.
[210]
Abschreibungen werden addiert, genauso wie
die Zinsaufwendungen.
[213]
Unsere Rückstellungen nehmen ab und bekommen
daher subtrahiert.
[217]
Das macht in der Summe 294.000 €
[219]
Unsere Kreditgewährung in Höhe von 7.000€
fließt in den Cash FLow aus der Investitionstätigkeit
[226]
ein und wird subtrahiert.
[228]
Das macht dann insgesamt 287.000€
[230]
Zum schluss haben wir noch Zinsen, die auch
zahlungsunwirksam sind und welche subtrahiert
[235]
werden.
[236]
Diese fließen in den Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
ein und wir haben am Ende ein Cashflow i.H.v
[241]
245.000€
[242]
Wir sind also ziemlich flüssig und können
demnach viel mehr investieren.
[246]
Was müsst ihr euch merken?
[248]
Der Cash Flow beschreibt die Liquidität eines
Unternehmens.
[252]
Anhand dessen kann man ermitteln, ob ein Unternehmen
fähig ist, weiterhin Investitionen zu tätigen
[256]
oder irgendwann insolvent gehen könnte.
[259]
Beim Cash Flow kann man zwischen direkter
und indirekter Methode unterscheiden.
[263]
Bei der direkten Methode werden alle zahlungswirksamen
Aufwendungen von zahlungswirksamen Erträgen
[268]
abgezogen.
[269]
Bei der indirekten Methode betrachten wir
zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge,
[273]
also praktisch das Gegenteil.
[275]
Rechnet einfach mal ein bisschen durch und
wenn ihr noch fragen habt stellt sie einfach!
[278]
Jetzt schaut aber erstmal bei unseren Kollegen
von MLP Financify vorbei!
[285]
DIe sind richtig cool und lässig, haben aber
nicht so viel Pizza wie wir!
[288]
Bis dann, haut rein!
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