BCG-Portfolio – Am Beispiel einfach erklärt - YouTube

Channel: Wirtschaft - simpleclub

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Servus Leute ;)
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Könnt ihr euch noch an unser letztes Video zur BCG-Matrix erinnern?
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Da ging es um Kühe, Hunde und so :D
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Kein Scheiß!
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Ihr könnt euch nicht mehr dran erinnern?
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Dann zieht euch hier das Video dazu rein.
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Damals haben wir euch gezeigt, wie die BCG-Matrix aufgebaut ist.
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Heute schaun wir uns das ganze mal an einem Beispiel an;)
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Stellt euch vor ihr seid Manager bei der Dorscht AG.
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Die Dorscht AG ist auf dem Biermarkt vertreten.
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Dort gibt es Weißbier, Schwarzbier, Malzbier, Export und Pils.
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Euch stehen außerdem verschiedene Daten zum Marktanteil und zum Umsatz der Branche zur
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Verfügung.
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Mithilfe dieser Daten sollt ihr die strategische Marktsituation für die Produkte der Firma
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bewerten.
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Wie geht ihr nun vor?
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Ganz einfach.
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Zum Glück gibt’s ja die BCG-Matrix!
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Mithilfe von der können wir sagen, wie die Strategie für die Produkte aussehen könnte
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;)
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Safe!
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Also fangen wir mal an die Produkte in die Matrix einzutragen.
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Wir haben einmal den Marktanteil aller Unternehmen gegeben, die auf dem Biermarkt sind.
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Neben der Dorscht AG gibt es nämlich noch die Flüssig AG und die Trink AG.
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So hat die Dorscht AG zum Beispiel beim Weissbier einen Marktanteil von 60%.
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Beim Bier für Kinder – dem Malzbier – nur 25%.
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Warum interessiert uns jetzt nochmal der Marktanteil??
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Naja die BCG-Matrix teilt die Produkte ja nach relativem Marktanteil und Marktwachstum
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in die 4 Kategorien.
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Also berechnen wir mal mit diesen Daten den relativen Marktanteil für die Dorscht AG.
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Wir erinnern uns: relativer Marktanteil ist eigener Marktanteil
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durch den Marktanteil des stärksten Konkurrenten.
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Für Weissbier bedeutet das: der eigene Marktanteil ist 60%.
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Der Marktanteil des stärksten Konkurrenten ist 35% der Trink AG.
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Also ist der relative Marktanteil der Dorscht AG beim Weissbier 60% durch 35% = 171,4%.
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Ihr rechnet ja einfach 0,6 durch 0,35.
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So machen wir das für die restlichen Biersorten auch.
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Dann bekommen wir die Ergebnisse raus.
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Könnt ja mal Pause klicken und die Ergebnisse nachrechnen.
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Kommen wir jetzt zum Marktwachstum.
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Für dieses liegen uns Zahlen vom gesamten Markt vor.
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Sprechpause
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Wir sehen, wie sich von 2014 bis 2015 für die Biersorten der Markt entwickelt hat.
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Das Marktwachstum berechnen wir einfach über die prozentuale Veränderung gegenüber dem
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Jahr 2014.
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Sprechpause
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Ok erstmal.
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Das bedeutet dann für das Marktwachstum von Weißbier folgendes:
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62,5 durch 50 sind 1,25.
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Wir wollen ja die Veränderung wissen, also ziehen wir davon noch 1 ab und erhalten 0,25
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oder 25%.
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Nach dem Schema machen wir das auch für die restlichen Biersorten.
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Dann kommt die Tabelle hier raus.
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Soooo.
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Jetzt haben wir die Werte, um die Biersorten in die BCG-Matrix einzutragen.
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Ole.
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Da geht mir ja fast einer ab :O
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Für Weißbier heißt das: 25% war die Marktentwicklung.
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Das ist die y-Koordinate.
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171,4% war der relative Marktanteil.
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Das tragen wir als x-Koordinate ein.
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Das ganze sieht dann so aus:
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Wenn wir jetzt noch die restlichen Biersorten eintragen, sieht die BCG-Matrix so aus:
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Hmmm…Irgendwas passt da noch nicht :/ Die Bubbles sehen alle gleich aus.
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Ahhhh stimmt.
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Die Fläche der Bubbles sollte auch proportional zum Umsatz der Produkte sein.
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Wenn der Umsatz der Produkte größer ist, sollen auch die Bubbles größer sein :D
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Der Umsatz ist wie folgt gegeben.
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Bedeutet der Bubble von Schwarzbier zum Beispiel sollte auch größer sein, als der von Malzbier.
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So sieht das Ganze dann aus.
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Doch was sagt uns die Matrix jetzt aus?
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Schauen wir mal genauer hin.
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Was sagt uns die Matrix jetzt?
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Wir haben ziemlich viel Umsatzstarke Produkte auf der rechten Seite der Matrix.
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Oben rechts, wo die Sterne eingeordnet werden, sind Weißbier und Schwarzbier vertreten.
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Das sind also vielversprechende Produkte, die viel CashFlow generieren.
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In diese also reininvestieren.
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Sprechpause
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Unten rechts, ist mit dem Export eine umsatzstarke Kuh gegeben.
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Das Marktwachstum ist dort zwar nicht hoch, dennoch generieren sie viel Cashflow.
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Das Export „melken“ wir ;)
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Das Malzbier ist ein Fragezeichen: wir wissen noch nicht wie es sich entwickeln wird.
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Die Experten meinen aber, dass es ein sehr besonderes Malzbier ist.
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Es wurde 2014 eingeführt und hat im ersten Jahr schon 30 Millionen Euro Umsatz gemacht.
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Es kann sich also zum Star entwickeln.
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Dafür braucht es aber Cashflow.
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Sprechpause
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Selber produziert es zu wenig Cashflow um hinein investieren zu können.
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Was machen wir???
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Wir nehmen den Cashflow, den wir vom Export melken und investieren ihn in das Malzbier.
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Geile Sache ;)
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Das Pils ist eher umsatzschwach und stellt unten links in der Matrix einen Hund da.
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Die generieren nur geringen Cash Flow.
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Also eher vom Markt nehmen und desinvestieren.
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Sprechpause
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Eine Sache sollten wir noch überlegen.
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Wir haben viele Produkte die viel Cashflow generieren, wie Weißbier, Schwarzbier und
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Export und stark auf dem Markt vertreten sind.
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Malzbier könnte sich auch zum Star entwickeln.
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Damit wir aber langfristig so stark am Markt bleiben können, sollten wir mehr Nachwuchsprodukte
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einführen.
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So können wir auch zukünftig unsere Stellung am Markt halten.
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Ihr wollt euch nochmal das Video zum Aufbau der Matrix reinziehen?
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Hier der Link.
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Euch hat das Video geholfen?
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Dann erzählt doch auch euren Kommilitonen oder Mitschülern davon!
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Wenn es dir hilft, dann hilfts denen bestimmt auch!
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:-)
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In dem Sinne: Hau rein und bis zum nächsten Mal.
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Ciau :)