Monopolistic competition and economic profit | Microeconomics | Khan Academy - YouTube

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In diesem Video möchte ich
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darüber nachdenken, warum es für einen
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monpolistischen Wettbewerber so schwer ist
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auf Dauer Geld zu verdienen.
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Zur Erinnerung: der monopolistische
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Wettbewerber ist näher an der Konkurrenz
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als an einem Monopol.
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Das bedeutet, dass du einen Monopol
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auf ein differenziertes Produkt hast,
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aber irgendwann werden andere Menschen
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Ersatzprodukte herstellen.
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Sie können nicht genau DEIN Produkt
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herstellen, es kann nicht identisch sein,
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es könnte aber die Nachfrage beeinflussen.
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Um das zu verstehen, wollen wir die Nachfragekurve
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für einen Markt zeichnen auf dem ein monopolistischer
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Wettbewerb herrscht.
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Ich werde sie schön groß zeichnen.
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Auf dieser Achse werde ich
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die Euro pro Einheit einzeichnen, der Preis
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ist also der Umsatz pro Einheit und wir
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werden sowas wie Kosten pro Einheit haben.
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Auf dieser Achse werde ich die Menge innerhalb
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eines bestimmten Zeitraums produzieren lassen.
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Wir werden hier
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allgemeine Begriffe nutzen.
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Nehmen wir an, dass unser monopolistischer
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Konkurrent Apple und seine iPad's sind.
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Apple, iPad's.
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Ich möchte darauf hinweisen, dass ich nicht
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auf Apple als ein Monopol anspiele.
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Sie haben hier ein differenziertes Produkt
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und daher sind sie hier ein monopolistischer
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Wettbewerber. Sie haben ein Monopol bei iPad's.
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Sie haben kein Monopol bei Tablet-PC's
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oder allgemein bei PC's, aber nur sie
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können iPad's verkaufen.
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Zeichnen wir die kurzfristige Nachfragekurve
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für iPad's und ich werde sie
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linear machen.
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Lasst mich es etwas besser zeichnen.
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Die Nachfragekurve sieht
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ungefähr so aus.
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Das ist unsere Nachfragekurve und wir wissen,
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wenn das die Nachfragekurve ist,
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dass Apple der Monopolist auf dem Markt
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für iPad's ist. Das heißt, dass
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sein Grenzerlös die doppelte Steigung
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der Nachfragekurve hat.
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Das wird etwa so aussehen.
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Das ist die Grenzerlöskurve von Apple.
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Denkt dabei an den kurzfristigen wirtschaftlichen
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Gewinn in einem bestimmten Zeitraum, was
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auch immer diese Menge pro Zeitraum ist.
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Zeichen wir seine Kosten.
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Lasst mich seine Grenzkosten einzeichnen,
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die etwa so aussehen könnten.
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Das sind ihre Grenzkosten. Die durchschnittlichen
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Gesamtkosten werden sehr hoch sein,
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denn wenn du eine geringe Menge hast, sind die
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meisten der Kosten Fix. Die Fixkosten werden
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durch eine geringe Menge geteilt,
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daher ergeben sich hohe Gesamtkosten.
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Sie werden immer niedriger, solange
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die Kosten für jede stufenweise Einheit
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als der Durchschnitt und
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die Kosten für jede stufenweise Einheit
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eine Grenzkostenkurve sind.
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Solange die durchschnittlichen Gesamtkosten
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höher sind als die Grenzkostenkurve wird
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die Kurve abwärts geneigt sein und
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irgendwann sind sie einander gleich.
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Jede Einheit, die hinzugefügt wird,
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wird den Durchschnitt erhöhen,
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weil die Kosten jeder zusätzlichen Einheit
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höher sind als der Durchschnitt, was für
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einen Anstieg des Durchschnitts sorgt.
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Hier sollte eigentlich der Minimalpunkt
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auf unserer Kurve der durchschnittlichen Gesamtkosten sein.
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Wie hoch ist also nun der kurzfristige
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wirtschaftliche Gewinn von Apple?
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Wir müssen dabei an die optimale
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Produktionsmenge denken.
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Es wird eine Einheit produziert, so dass
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der Grenzerlös viel höher ist als
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die Grenzkosten, um einen ökonomischen
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Gewinn für diese Einheit zu erzielen.
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Es wird weiter produziert bis
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zu diesem Punkt hier drüben.
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Es wird nicht mehr als das produziert, weil
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die Opportunitätskosten für jede weitere Einheit
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höher sind als die Einnahmen. Also muss man
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einen ökonomischen Verlust hinnehmen.
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Du wirst also hier drüben bei
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dieser Menge dort, namens Q,
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produzieren.
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Bei dieser Menge ist das der Preis,
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den sie auf dem Markt verlangen können,
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wenn sie zur Nachfragekurve gehen.
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Ich bin gerade bis zur Nachfragekurve
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dort drüben gegangen.
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Das ist der Preis auf dem Markt, den sie
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verlangen können und ihr Durchschnitt oder ihn als
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durchschnittlichen Umsatz pro Einheit sehen.
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Dann haben wir hier drüben die durchschnittlichen Kosten
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pro Einheit, die durchschnittlichen Gesamtkosten.
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Dies ist ihr durchschnittlicher wirtschaftlicher Gewinn pro Einheit.
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Wenn wir das mit der Gesamtzahl der Einheiten multiplizieren.
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Wenn wir das mit der Gesamtzahl der Einheiten
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multiplizieren, ergibt die Fläche dieses Rechtecks hier
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drüben den gesamten wirtschaftlichen Gewinn.
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Den gesamten wirtschaftlichen
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Gewinn.
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Wenn alle Menschen den ökonomischen
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Gewinn sehen, dann sagen sie
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WOW, das ist ein guter Markt, die Menschen
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machen mehr als ihre Opportunitätskosten.
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Andere Konkurrenten sagen sich, dass sie
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zwar keine iPads produzieren können, jedoch aber
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konkurrenzfähige Produkte herstellen können, wie Samsung.
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Wir sitzen hier im Jahr 2012 und das
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ist laufende Arbeit für
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diese Wettbewerber hier drüben.
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Samsung, HTC, HP, alle Tablet Hersteller,
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alles Computerhersteller tun sich zusammen
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mit den Herstellern der Betriebssysteme,
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wie Microsoft, Google Android und
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sie stellen konkurrenzfähige Produkte her.
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Obendrein vermarkte sie es.
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Sie vermarkten es stark.
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Sie vermarkten.
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Sie versuchen die Produkte so stark,
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wie möglich zu vermarkten.
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Während ihre Produkte immer vergleichbarer mit
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einem iPad werden, oder sogar besser
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als das, durch möglicherweise bessere
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Funktionen oder durch geringere Kosten.
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Was wird also auf lange Dauer mit
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der Apple Nachfragekurve passieren?
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Zu jedem gegebenen Preis ist die Nachfrage geringer,
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was für eine Verschiebung der Kurve sorgt.
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Die Nachfragekurve wird sich nach links
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verschieben und so entsteht eine neue Nachfragekurve.
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Ich werde es in einem Blauton machen,
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was in etwa so aussieht.
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Das sieht etwa so aus.
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Das ist unsere neue Nachfragekurve,
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eher gesagt unsere langfristige Nachfragekurve,
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nachdem die Konkurrenz ihre Produkte
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besser gemacht und stark vermarktet haben.
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Wenn das die neue langfristige Nachfragekurve ist,
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dann sollte unsere langfristige Grenzerlöskurve
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die doppelte Steigung davon haben,
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was letztendlich ungefähr so aussieht.
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Wenn es die doppelte Neigung hat
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wird es ungefähr so aussehen.
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Ich kann es besser machen als das.
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Unser neuer Grenzerlös,
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lasst mich es in rosa darstellen.
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Unsere neue Grenzerlöskurve
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wird etwa so aussehen.
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Das ist die langfristige Grenzerlöskurve.
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Langfristige Grenzerlöskurve.
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Was ist die optimale Menge, die
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Apple produzieren sollte?
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Jetzt wird Apple einen ökonomischen Gewinn
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machen, den ganzen Weg bis zu
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diesem Punkt genau hier drüben.
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Jetzt haben wir diese neue
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langfristige Menge.
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Lasst mich es in einer
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anderen Farbe machen.
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Die langfristige Menge hier drüben Erlös pro Einheit oder
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den Preis und der Erlös pro Einheit oder den
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Preis bei dieser Menge zu berechnen gehen wir einfach
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auf unsere neue Nachfragekurve.
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Erinnert euch an die langfristige
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Nachfragekurve genau hier drüben.
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Sie sieht so aus, wie ich sie gezeichnet
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habe, dass sich der Preis nicht viel verändert.
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Wie hoch ist unser durchschnittlicher
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wirtschaftlicher Gewinn pro Einheit ?
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So wie ich es gezeichnet habe sind die durchschnittlichen
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Gesamtkosten genau so hoch wie der Preis.
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Der durchschnittliche wirtschaftliche Gewinn
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pro Einheit geht gegen Null.
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Hier drüben hatten wir diese schöne grüne Höhe
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und jetzt haben wir keine Höhe mehr.
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Obwohl wir gut verkaufen ist unser
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durchschnittliche wirtschaftliche Gewinn gleich Null.
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Statt einer Fläche,
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haben wir die Fläche einer Linie,
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die gleich Null ist.
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Jetzt haben wir
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einen wirtschaftlichen Gewinn,
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der Null ist.
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Es ist wichtig zu erkennen, das ein
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monopolistischer Wettbewerber, einige würden
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argumentieren, dass Apple Anfang 2012 immer
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noch wirtschaftlichen Gewinn generiert und es ist wichtig
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zu erkennen, dass der wirtschaftliche
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Gewinn etwas anderes ist als er Buchgewinn.
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Der buchhalterische Gewinn kann positiv
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sein, der wirtschaftliche Gewinn kann Null sein, wenn der
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buchhalterische Gewinn positiv ist.
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Du kannst auch einen wirtschaftlichen Verlust haben und dennoch
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einen buchhalterischen Gewinn erzielen.
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Einige Menschen würden argumentieren, dass
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Apple im Moment immer noch Gewinne macht,
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die über die Opportunitätskosten hinausgehen,
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und das ist tatsächlich eine laufende Arbeit im Jahr 2012,
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dass die Nachfragekurve sich nach links verschiebt,
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aber irgendwann wird der gesamte wirtschaftliche Gewinn
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aufgefressen sein und es wird weniger Anreiz
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für all diese Spieler geben, so aggressiv zu sein.
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Das Wichtigste, was man bei einem
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monopolistischen Wettbewerber erkennen muss, ist, dass seine Kurven zwar wie die eines
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Monopolisten aussehen, der Wettbewerb aber nicht
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bezüglich des Angebots an iPads stattfindet.
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Keiner dieser Spieler kann iPads liefern,
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der Wettbewerb findet statt, wenn alle diese Leute
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vergleichbare Produkte produzieren und dabei
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aggressiv vorgehen und die Nachfrage des
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monopolistischen Wettbewerbers auffressen.