Who Does a $15 Minimum Wage Help? - YouTube

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Fortschrittliche Politiker reden gerne über die Erhöhung des Mindestlohnes.
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So klingen sie fürsorglich, mitfühlend und betroffen.
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So stehen sie auf der Seite des Arbeiters. Gegen deren gierigen Arbeitgebern.
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Im Augenblick redet man über einen landesweiten Mindestlohn von $15 die Stunde - mehr als das doppelte
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der momentanen federalen Rate von $7.25.
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Einige Städte und Staaten sind schon soweit - w.z.B. New York, Kalifornien,
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Washington D.C und Seattle.
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Andere befassen sich bereits damit.
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Die Linken stellen die Mindestlohndebate als Krieg zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber dar.
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Jedoch bezahlen die meisten Geschäftsführer ihren Arbeitern soviel wie sie nur können
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Gute Leute finden und behalten gehören zu den schwierigsten Aufgaben des Geschäftsführers.
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Ich weiss es. 17 Jahre lang war ich leitender Geschäftsführer der Muttergesellschaft von Carl's Jr. und Hardees.
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Unsere Firma und Franchiseunternehmen haben über 75,000 Leute angestellt. Aber wie es mit den meisten
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Einzelhandelgeschäften so ist, waren unsere Gewinnspannen hauchdünn.
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Meiner Erfahrung nach, würde folgendes passieren wenn wir einen landesweiten Mindestlohn von $15 einführen:
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1. Viele Menschen würden ihre Arbeit verlieren oder sämtliche Stunden gekürzt kriegen.
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Laut einer Studie des Amtes für den Kongressionellen Finanzplan von 2014, würde schon ein Mindestlohn
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von $10 zu dem Verlust von einer halben Million Arbeitsplätzen durch Entlassungen führen.
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Dementsprechend würden millionen weitere Jobs durch $15 pro Stunde verloren gehen.
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Um sich gerade noch über Wasser halten zu können müssten die Arbeitsgeber sämtliche Stunden
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von den übriggebliebenen Mitarbeitern reduzieren. Also Gehaltskürzungen.
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2. Geschäfte würden dicht machen, und somit verschwinden auch deren Arbeitsplätze.
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Ein vor kurzem entstandener Bericht der Harvard Wirtschaftshochschule hat ergeben dass jeder
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zusätzlicher Dollar des Mindestlohnes die Wahrscheinlichkeit um 4 bis 10% erhöht dass ein Lokal dicht machen wird.
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Eine Erhöhung von 7 auf $15, würde nicht nur für Restaurants sondern auch für
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Kleinunternehmen und deren Angestellten verheerende Folgen haben.
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3. Junge Leute würden wertvolle Praktikumsstellen verlieren.
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In den 60ern habe ich selber in einer Eisdiele bei Baskin-Robbins in Cleveland, Ohio angefangen.
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Ich bekam zwar nur $1 pro Stunde
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aber habe lauter wichtige Sachen gelernt - w.z.B Pünktlichkeit, Teamarbeit
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und freundlichen Kundenservice.
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Keiner kann einen besseren Job bekommen wenn man noch nicht einmal einen ersten Job hatte.
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4. Die Gehälter aller Mitarbeiter müssten erhöht werden.
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Wenn man einen Tellerwäscher für $15 die Stunde beschäftigt, dann werden die Köche mit deren eigen Gehalt unzufrieden.
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Alle müssten dann Gehaltserhöhungen bekommen wodurch dann wiederum die Arbeitskosten steigen
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und der Profit unter erheblichen Druck gerät.
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Zu viel Druck und ihr könnt dicht machen.
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5. Weniger Unternehmer würden neue Geschäfte eröffnen.
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$15 die Stunde ist ein ziemlich hoher Betrag für potenzielle Kleinunternehmer.
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Ein paar kurze Berechnungen würde schon die meisten davon ab halten ein solches Risiko einzugehen.
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Sehr zur belasstung der Wirtschaft.
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Eine Firma die es nicht gibt kann auch keine Arbeiter einstellen.
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6. Preise würden durch die höheren Arbeitskosten steigen.
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Wenn dass passiert dann gibt es zwei möglichkeiten:
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Entweder weigern sich die Verbraucher die erhöhten Preise zu zahlen, was zu weiteren Entlassungen oder sogar zur Schliessung des Geschäfts führen würde
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Oder die Verbraucher bezahlen die höheren Beträge und haben weniger Geld für andere ausgaben.
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In beiden Fällen würde ein höherer Mindestlohn der Wirtschaft zweifellos zur last fallen.
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Dass mag vielleicht alles pessimistisch klingen
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Aber für viele Geschäftsführer und Arbeiter in den Städten und Staaten wo der Mindestlohn erhöht wird
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ist es bereits Realität geworden.
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In San Francisco sah "AQ", ein Finalist für den 2012 James Beard Preis (für neue amerikanische Restaurants)
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seine Gewinnspanne von 8.5% (2012) auf 1.5% sinken (2015), gerade wegen den erhöhten Arbeitskosten
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Also hat es dicht gemacht
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Jeremy Merrins Kette von Kubanischen Lokalen in New York musste in zwei Ortsteilen schliessen
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und noch seine Preise erhöhen wegen des hohen Mindestlohnes.
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Der Mindestlohn, meint er. "steigt viel zu schnell...
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...er lässt uns kaum durchatmen."
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Kevin McNamee ist ein Chiropraktiker aus Kalifornien.
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"Ich werde meine beiden Firmen aus Los Angeles rausziehen", schrieb er an die
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New York Times
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"Wenn die Stadt von mir verlangt dass ich meine Mitarbeiter $15 pro Stunde gebe, zahl ich das aus eigener Tasche.
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Letztes Jahr, haben meine Angestellten mehr verdient als ich."
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Solche Geschichten sind bereits ziemlich häufig
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Während Städte und Staaten mit dieser $15 Masse schwimmen können wir uns schon auf weitere solche Geschichten gefasst machen
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Also, wenn ein Mindestlohn von $15 weder Arbeitern noch Arbeitsgebern helfen,
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wem hilft es denn dann?
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Warscheinlich nur den Fortschrittlichen Politiker die versuchen uns zu überzeugen
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dass es das richtige sei.
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Fürsorglich, mitfühlend und betroffen zu klingen ist alles schön und gut.
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Aber einen Job zu haben ist besser.
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Ich bin Andy Puzder für Prager University