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Petrol vs Electric | Mercedes SLS AMG Battle | Top Gear | Series 20 | BBC - YouTube
Channel: Top Gear
[4]
Das Standardauto ist nur ein großer Witz.
Es tollt schwanzwedelnd umher,
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wenn man das Gas berührt.
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Man merkt, dass es gebaut wurde,
um in der Runde Spaß zu haben.
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Das hier wurde gebaut, um schnell zu sein.
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Wenn man anfängt, Kurven zu fahren,
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ist es so viel fokussierter und direkter.
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Das ist ein ernstes Auto.
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Ich wette, es kennt keinen einzigen Witz.
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Wenn man natürlich
die Traktionskontrolle ausschaltet
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und auf die Pedale latscht,
kann er mal aus der Rolle fallen.
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Aber man merkt sofort,
dass er das nicht will.
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Das mag er nicht.
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"Ich bin ein ernstes Rennauto, englischer
Sir. Fahr mich nicht mit Clownsschuhen."
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Glücklicherweise,
obwohl es ein ernstes Auto ist,
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sah Mercedes sich nicht veranlasst,
den Innenraum
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öde zu halten
wie einen schwedischen Krimi.
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Es hat trotzdem Navi, Klimaanlage
und viele Knöpfe, die Dinge tun.
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Es ist also luxuriös und schnell.
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Und sehr, sehr gut. Aber heute
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wird es ziemlich überschattet
von diesem hier.
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Einerseits, weil dies das erste Auto ist,
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das seine eigene Signalweste mitbringt,
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andererseits, weil es
739 Pferdestärken aufweist.
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Wollt ihr das mal hören?
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Dann dreht die Lautstärke eures TV hoch
und hört euch das an.
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Willkommen beim weltweit ersten
Elektro-Superauto.
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Ich bin verblüfft.
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Es ist so leise
wie eine Bibliothek für Kirchenmäuse.
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Es ist so leise, dass man
in den Audiosettings etwas eingebaut hat,
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das etwas Lärm erzeugt, um einen
wach zu halten. Machen wir das mal an.
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Funktioniert nicht. Nur ein Summen.
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Das ist aber kein Weltuntergang,
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denn es gibt eine andere Art,
um in diesem Auto wach zu bleiben.
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Man stellt den Sport-Plus-Modus ein
und drückt den Fuß runter.
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Heiliger Bimbam. Das sind 160 km/h.
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190.
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210.
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225.
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Das ist unfassbar. Und hört mal.
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Um rauszufinden, wie schnell er ist,
stellte ich ihn zum Dragsterrennen
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gegen seinen Benziner-Zwilling auf.
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Ich habe 117 Pferdestärken mehr als er,
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aber ich glaube nicht,
dass ich gewinne, denn hier drunter
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befinden sich 846 Batterien,
daher ist er eine halbe Tonne schwerer.
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Er ist elektrisch,
wie ein Mixer oder eine Taschenlampe.
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Und wie kann eine verherrlichte
Taschenlampe einen 6,2-Liter-V8 besiegen?
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Drei, zwei, eins.
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Doch keine Taschenlampe!
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Das ist ein wilder Hase!
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Was treibt dieses Ding nur an?
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So sieht ein elektrischer SLS aus,
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wenn man seine Signalweste auszieht.
Und das ist der Schlüssel.
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Der Elektromotor hat die Größe
einer Wassermelone.
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Er hat ein bewegliches Teil
und produziert alle seine Drehmomente,
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von denen es viele gibt,
wenn man das Gas berührt.
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Alle Elektroautos, wie der G-Wiz,
der Nissan Leaf, sie alle
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haben einen von denen,
aber der SLS hat vier.
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Einer für jedes Rad,
also hat er Allradantrieb.
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Er hat eine Schubstangen-Aufhängung
wie bei der Formel 1
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und eine niedrige Schwerpunkthöhe,
denn die Batterien
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sind alle auf dem Chassis angebracht.
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Theoretisch müsste das Fahrverhalten also
der enormen Kraft entsprechen.
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Im Komfortmodus
fühlt es sich ganz normal an,
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aber wenn man den Sportmodus einstellt,
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beginnt das elektronische Hexenwerk.
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In einer Ecke treibt der Motor
die Innenräder an,
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und das kann ich fühlen.
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Sie verwenden die Art von Bremsen,
die die Zügel festhalten,
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und ich fühle,
wie das Auto eingezogen wird.
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Er hat ein System,
das Saft in die Batterien pumpt,
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wenn man langsamer wird.
Wie eine Motorbremse.
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Es ist aber keine.
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Ein Computer entscheidet,
welches Rad zu welcher Zeit
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wieviel Power erhalten soll.
Das Fazit ist,
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es fühlt sich anders an als alles,
was ich je gefahren habe.
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Es fühlt sich unruhig und nervös an,
wie ein Vollblüter.
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Es fühlt sich toll an.
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Fassen wir also zusammen.
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Sofortiges Drehmoment, wilde Kraft,
faszinierende Geschwindigkeit.
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Mercedes-Qualität, kein Lärm
und eine Benzinrechnung gleich Null.
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Klingt traumhaft,
aber es gibt auch Nachteile.
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Wie die Reichweite.
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Wollte man dieses Auto
von London nach Manchester fahren,
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müsste man in Stoke-on-Trent halten
und 20 Stunden lang aufladen.
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Mercedes sagt selbst,
dass es vollgetankt nicht mal
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zwei Runden am Nürburgring schaffen würde.
Sie könnten recht haben.
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Ich war nur sieben Minuten hier draußen
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und habe 44% des Stroms verbraucht.
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Und das ist nicht alles.
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Dieser elektrische SLS
kostet 360.000 Pfund,
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dafür bekommt man einen SLS Black
mit 91.000 Liter Benzin.
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Damit kommt man von hier bis zum Mond.
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Demzufolge müsste man weich in der Birne
sein, den gelben Wagen zu kaufen
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und nicht den V8.
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Aber wenn man keine Wahl hat
und die Ölreserven verbraucht sind,
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zeigt uns dieses Auto,
dass die Rennwagen überleben werden.
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