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Bitcoins Erklärung: In nur 12 Min. Bitcoin verstehen! - YouTube
Channel: Finanzfluss
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Im heutigen Video werden wir uns mal mit einem Thema
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beschäftigen was viele von euch sich gewünscht haben. Nämlich das Thema Bitcoin.
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Wir werden uns anschauen was Bitcoins überhaupt sind, wie sie
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funktionieren, ein wenig wie die technische Umsetzung aussieht, was die Vor und Nachteile von Bitcoins sind
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und am Schluss werden wir uns anschauen
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ob es sich denn lohnt in Bitcoins zu investieren oder nicht.
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Viel Spaß mit diesem Video.
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Hi, mein Name ist Thomas von Finanzfluss und heute werden wir uns mal
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mit dem Thema Bitcoin beschäftigen. In den letzten paar Jahren und gerade in den vergangenen Monaten konnte
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man ja sehr viel über das Thema Bitcoin
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beziehungsweise Crypto-Währungen hören. Außerdem
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gibt es ja mittlerweile schon viele weitere Crypto Währungen wie z.B. Ethereum, Ripple Oder Dash.
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Heute werden wir uns einmal die Mutter aller Crypto Währungen, nämlich den Bitcoin anschauen.
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Fangen wir deswegen direkt an mit der Frage:
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Was ist denn überhaupt der Bitcoin. Auch wenn Bitcoin gerade in den letzten zwei bis drei Jahren
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verstärkt in den Medien war ist das Konzept schon deutlich älter.
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2008 erschien das erste Konzeptpapier des Gründers des Bitcoins Satoshi Nakamoto
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Bis heute ist der echte Gründer nicht bekannt, da es sich bei diesem Namen um ein Pseudonym handelt,
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dass der Gründer auf verschiedenen Foren benutzt hat.
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Seine wahre Identität Ist aber nicht bekannt.
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Der Bitcoin ist eine digitale Geldeinheit in einem, weltweiten
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dezentralen Zahlungssystem.
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Da es sich ja um eine Geldeinheit handelt, kann man mit dem Bitcoin also bezahlen. Das bedeutet
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Bitcoins können von einer Person zur anderen übertragen werden. Das ganze passiert Peer-to-Peer nämlich von Person zu Person
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ohne, dass hier Banken oder andere Finanzintermediäre dazwischen stehen, wie es in unserem klassischen Zahlungssystem mit
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Euro, Dollar britischen Pfund der Fall ist und
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hiermit sind wir auch schon gleich bei den Eigenschaften und der Funktionsweise
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des Bitcoins. Bitcoins werden in so genannten Wallets gespeichert. Das sind digitale
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Geldbörsen, die Ihr entweder auf eurem Smartphone haben könnt oder auf euren PC, herunterladen könnt.
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Anders als beim klassischen, Geldsystem
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wo euer Geld ja bei einer Bank in einem, Girokonto
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verwaltet wird gehören diese Wallets euch. Das bedeutet sie werden auch bei euch auf eurem PC
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oder eurem Smartphone gespeichert, was im Umkehrschluss auch heißt,
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dass niemand diese, Geldbörsen sperren kann. Euer Girokonto
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kann ja zum Beispiel seitens der Bank oder einer Regierung gesperrt werden,
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was bei einer Wallet nicht der Fall ist.
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Auch weitere Einschränkungen, die Ihr zum Beispiel von euer Bank
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meinetwegen zum Beispiel aus Sicherheitsgründen
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auferlegt bekommen könnt wie zum Beispiel Überweisungslimits,
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maximale Höhe von Transaktionen. All diese Einschränkungen gibt es beim Bitcoin Wallet nicht,
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da ihr selbst Herr über diesen Geldbeutel seid.
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Ein weiterer Punkt bezüglich der Einschränkung gilt natürlich auch der geografisch Einschränkung.
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Während es zum Beispiel schwierig ist beziehungsweise mit sehr
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hohen Kosten verbunden ist Geld auf die andere Seite der Welt zu überweisen
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sagen wir zum Beispiel nach Afrika oder nach Australien ist
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das mit dem Bitcoin kein Problem.
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Ihr könnt von überall auf der Welt, wenn ihr denn dort eine
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Internetverbindung habt auf eure Wallet zugreifen
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und auch Geld auf jede beliebige Wallet in der gesamten Welt
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überweisen. Der Programmiercode des
Bitcoin Protokolls ist open Source. Das bedeutet
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Jeder kann ihn sich kostenlos
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anschauen und sich selbst eine Meinung darüber bilden, wie denn der Bitcoins funktioniert
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und ob das in seinen Augen eine sichere Technologie ist.
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Natürlich ist hier ein gewisses technisches Vorverständnis von Nöten.
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In diesem open Source Protokoll
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kann man auch nachlesen, dass die Anzahl der Bitcoins
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insgesamt auf der ganzen Welt auf 21 Millionen begrenzt ist. Wir werden uns im nächsten Schritt
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anschauen wie denn diese Bitcoins entstehen.
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Dieser Entstehungsprozess ist aber auf 21 Millionen gedeckelt. In diesem Punkt
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unterscheidet sich der Bitcoin nämlich von klassischen sogenannten Fiat Währungen
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wie zum Beispiel dem Euro dem US-Dollar oder in dem japanischen Yen.
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Dieser kann nämlich beliebig von Zentralbanken gedruckt werden und es gibt keine Obergrenze.
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Anders ist es wie gesagt beim Bitcoin.
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Kommen wir jetzt einmal zur technischen Umsetzung, um einmal zu verstehen wie denn genau Solche
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Transaktionen von einem zum
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anderen Bitcoin Besitzer stattfinden und wie Bitcoins entstehen.
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Zunächst einmal müssen wir uns die sogenannten Miner anschauen, die nämlich für
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die Entstehung der Bitcoins und auch für die Validierung der Transaktionen verantwortlich sind.
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Miner sind nämlich Mitglieder im dezentralen Netzwerk. Sie sind dafür verantwortlich
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Transaktionen in Bitcoins zu validieren. Das bedeutet zu bestätigen, dass tatsächlich
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eine Bitcoin Transaktion von Wallet A nach Wallet B
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stattgefunden hat. Verschiedene Bitcoin Transaktionen überall auf der Welt sammeln sich
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in verschiedenen Blöcken an.
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Daher kommt auch der Begriff Blockchain. Um die Sicherheit dieser Transaktion, die sich jetzt in den Blöcken befinden zu
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gewährleisten müssen diese Blöcke in Anführungszeichen geknackt werden.
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Hierzu müssen sehr komplizierte Rechenaufgaben gelöst werden, um diesen Block quasi zu entcoden. Erst
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wenn der Block geknackt ist werden diese Transaktion freigegeben
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und das Geld wurde tatsächlich von Person A nach Person B überwiesen.
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Die Aufgabe diese Blocks zu knacken haben nun die Miner.
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Es arbeiten immer viele Miner gleichzeitig daran einen Block zu knacken.
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Es schafft aber immer nur Einer das zu tun und dieser erhält dann für
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seine Arbeit für
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die Rechenleistung, die er dem Netzwerk zur Verfügung stellt eine monetäre Belohnung.
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Und hiermit sind wir auch schon beim Entstehungsprozess
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von Bitcoins. Aus den 21 Millionen
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Bitcoins, die im Bitcoin Protokoll enthalten sind wird dann
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ein Teil quasi entfrohren und ihm gutgeschrieben.
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Ihr seht also dass dieses dezentrale Netzwerk durch die Miner getragen werden, die dann diese
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Transaktionen zwischen Bitcoin Inhabern validieren. Man bezeichnet es deswegen als Dezentral,
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weil theoretisch jeder als Bitcoin-Miner
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arbeiten kann und dann dem gesamten Netzwerk quasi seine Rechenleistung zur Verfügung stellen kann.
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Als Entlohnung dafür erhält
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man dann Bitcoins jedes mal, wenn man einen Block geknackt hat.
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Diese Blocks zu knacken wird mit der Zeit aber immer schwieriger und die
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Ausschüttung also die Belohnung für
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die Miner wird immer geringer bis die 21 Millionen erreicht sind.
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Die Miner haben aber noch eine mögliche zweite Einkommensquelle
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nämlich die sogenannten
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Transaktionsgebühren. Somit sind sie nicht nur davon abhängig die Blocks zu knacken,
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sondern können auch bevorzugt Transaktionen
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ausführen, bei denen man noch ein kleines Trinkgeld mit gibt.
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Ein weiterer technischer Aspekt, denn wir besprechen müssen sind die sogenannten Ledger.
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Es Ist nämlich der Fall, dass alle Transaktionen die jemals im Bitcoin Netzwerk stattgefunden haben
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gespeichert sind. Diese Transaktion sind im so genannten Ledger gespeichert, was man ins deutsche ungefähr als Zahlungsbuch
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übersetzen könnte. Hier sind alle Transaktionen mit Höhe und Walletnummer aufgeführt.
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Das heißt in diesem Ledger werden wir sehen, dass eine Person A mit
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einer gewissen Walletnummer einen Betrag in Bitcoin an Person B
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beziehungsweise dessen Walletummer überwiesen hat. In diesem Ledger lassen sich zwar alle Transaktionen
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nachvollziehen, es ist aber nicht bekannt wer diese Transaktionen getätigt hat,
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da wie gesagt nur Die Walletnummer vertreten ist und man nicht
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nachvollziehen kann wem welche Wallet gehört. Bei der Walleterstellung müsst
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ihr nicht euren Namen oder Adresse angeben. Die Zahlung mit Bitcoin ist
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also genau so anonym wie mit Bargeld.
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Es gibt zwar heute Möglichkeiten herauszufinden wem welche Wallet Gehört der Grundgedanke beim Bitcoin
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ist aber immer noch die des anonymen Zahlens.
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Abschließend zum technischen teil muss man natürlich sagen,
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dass es absolut nicht einfach zu verstehen ist, wie denn das ganze mit dem Bitcoin funktioniert.
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Auch wir hatten unsere Schwierigkeiten dort die technischen, Feinheiten herauszuarbeiten
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und ich hoffe, dass wir in diesem Video den Grundgedanken der technischen Realisierung des Bitcoins
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ungefähr abbilden konnten. Schauen wir uns jetzt einmal die Vor und Nachteile des Bitcoins an.
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Einer der Vorteile des Bitcoins, weswegen er unter anderem
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auch ins Leben gerufen wurde waren, dass es geringe
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Transaktionsgebühren gibt. Gerade bei Transaktionen die
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länderübergreifend sind ist das auch noch der Fall. Wenn man zum Beispiel Geld von einem Land in ein Anderes
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schicken möchte in unterschiedlichen
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Währungen kann das sehr teuer werden. Mit Hilfe von Bitcoins können hier die Transaktionskosten
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extrem reduziert
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werden. Außerdem hat Bitcoin den Vorteil, dass man es von überall auf
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der Welt nutzen kann, sobald eine Internetverbindung
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zur Verfügung steht. Dann ein weiterer Vorteil ist
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natürlich die Dezentralität. Das bedeutet, dass man auf keine dritte Partei mehr
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angewiesen ist, sondern dass die Transaktion tatsächlich im Netzwerk stattfinden
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und auch im Netzwerk gespeichert werden. Das gesamte Konzept ist auf
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Transparenz aufgebaut. Das bedeutet man kann einfach
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nachvollziehen wann welche Transaktion und zu welcher Höhe stattgefunden hat
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und gleichzeitig bleibt aber auch die
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Privatsphäre geschützt, da die Bitcoin Wallets zwar bekannt sind aber nicht direkt nachvollziehbar ist wem
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welches Wallet gehört und somit nicht öffentlich bekannt ist wer welche Transaktionen in welcher
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Höhe zu welchem Zeitpunkt getätigt hat.
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Außerdem findet Die Zahlung mit Bitcoins komplett ohne Einschränkungen statt man
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kann also zu jeder Zeit egal Welche Höhe überweisen und auch egal wem.
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Kommen wir nun zu den Nachteilen von Bitcoins und die gehen eigentlich auch schon mit diesen
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Einschränkungen, die es ja gerade nicht gibt einher.
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Gerade in den anfänglichen Jahren des Bitcoins hat er
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einen etwas schmutzigen Ruf gehabt, da er vor allem im so genannten Dark Web benutzt wurde und für
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illegale Transaktionen genutzt wurde. Es wurden zum Beispiel Drogen Damit gekauft,
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Menschenhandel betrieben und so weiter.
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Gerade der Fakt, dass man nicht nachvollziehen kann, wer denn eine Transaktion
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angestoßen hat, hat die Cyber-Kriminalität im Internet
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stark erleichtert. Ebenfalls in Den illegalen Bereich fallen die Themen Steuerhinterziehung und Geldwäsche,
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die ebenfalls durch den Bitcoin deutlich erleichtert wurden. Ein weiterer Nachteil des Bitcoins ist, dass er
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erhebliche Preisschwankungen hat und das liegt vor allem daran,
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dass es sehr viele Spekulanten auf dem Markt gibt. Von daher ist es als Zahlungssystem noch nicht
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vollständig ausgereift.
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Ein weiterer Nachteil ist, dass die Aufbewahrung von Bitcoins sehr kompliziert sein kann
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und ein gewisses technisches Verständnis
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verlangt. Darüber hinaus liegt die Sicherheit deiner eigenen Bitcoin Wallet in deiner Hand.
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Das heißt jeder Bitcoin-Nutzer muss sich selbst um die Sicherheit seiner Wallet kümmern,
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diese verschlüsseln und auch möglichst sicher aufbewahren.
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Abschließend lässt sich auch Sagen, dass noch nicht
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so viele Shops beziehungsweise Dienstleister Bitcoins akzeptieren.
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Es ist aus dem Grund auch als alltägliches Zahlungssystem noch nicht sehr ausgereift.
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Überlegen wir uns abschließend jetzt einmal ob es denn Sinn macht in eine solche Technologie,
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wie den Bitcoin oder in andere Crypto-Währungen zu investieren.
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In der Theorie ist das ja relativ einfach möglich.
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Der Bitcoin wird nämlich an so genannten Bitcoin Börsen gehandelt.
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Hier wird dann der Kurs festgelegt zwischen einem Bitcoin
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und einer Fiat Währung, wie zum Beispiel dem US-Dollar oder dem Euro.
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Über diese Börse könnt ihr dann zum Beispiel in Euro bezahlen und euch dann Bitcoins in euer Wallet
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überweisen lassen. Nicht alle Börsen erfüllen
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hohe Sicherheitsstandards oder sind seriös. Den Link zu einer seriösen Börse,
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wo ihr euch das ganze einmal anschauen könnt findet ihr unten in der Videobeschreibung.
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Unserer Meinung nach lohnt sich das investieren in Bitcoins nicht als langfristige Geldanlage.
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Es ist natürlich eine super interessante Technologie, die sehr wohl ganze Industrien verändern kann.
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Es kann aber auch zu technischen
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Schwierigkeiten, größeren Hacks kommen und der Bitcoin wird in einigen Jahren nichts mehr wert sein.
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Wenn Ihr trotzdem auf die Technologie setzen möchtet,
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dann könnt ihr euch über solche Bitcoin Börsen mit Bitcoins
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eindecken. Seit euch aber bewusst, dass es eine reine Spekulation ist und kein langfristiger Vermögensaufbau.
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Wenn ihr Geld darein investieren möchtet solltet ihr das auf jeden fall mit Geld tun, was ihr nicht
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braucht bzw. wenn ihr es verlieren würdet wo das dann nicht schlimm wäre. Wie
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bereits erwähnt gibt es viele Spekulanten auf dem Markt und gerade der Bitcoin ist extrem volatil.
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Das heißt es kann zu extremen Kurssprüngen aber auch zu Kursverfällen kommen.
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Darüber solltet ihr euch auf jeden Fall bewusst sein und eure Emotionen im Griff behalten.
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Ich hoffe euch hat dieses Video zur Crypto-Währung Bitcoin gefallen.
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Ich weiß, dass es nicht sehr einfach zu verstehen ist, von daher freuen wir uns über eure Fragen.
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Schreibt sie uns unten in die Kommentare
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und wenn Ihr möchtet produzieren wir euch gerne noch weitere Videos zu den Themen
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Crypto-Währungen. Sagt uns gerne was noch eure Fragen im Bereich Bitcoins sind,
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ob ihr noch andere Crypto-Währungen gerne vorgestellt hättet
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und ja wenn dir das Video gefallen hat, dann like es doch gerne
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und wenn du uns noch nicht abonniert hast dann tu das doch.
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Wir würden uns freuen. Wir produzieren jede Woche
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neue Videos und Tutorials zu den Themen: Finanzprodukte, Geldanlage und Anlagestrategie
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sodass du deine Finanzen selbst im Griff haben kannst. Vielen dank und bis zum nächsten Video.
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