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Factors affecting supply | Supply, demand, and market equilibrium | Microeconomics | Khan Academy - YouTube
Channel: Khan Academy
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Im letzten Video haben wir uns mit dem Gesetz des Angebots befasst.
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Und es gleicht einem gesunden Menschenverstand,
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dass wenn wir alles gleich halten und der Preis
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von etwas steigt, dann werden mehr Anreize für
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mehr Hersteller geschaffen es zu produzieren.
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Und das haben wir gesehen.
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Wenn der Preis steigt bewegen wir uns entlang der
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Angebotskurve und die produzierte Menge steigt.
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Worüber wir in diesem Video sprechen sind all die Dinge,
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die dir wir im letzten Video gleich gehalten haben.
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Das erste davon, nennen wir es den Preis der Inputs oder eine
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andere Art darüber nachzudenken, sind die Kosten der Produktion.
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Wenn also der Preis für Inputs, vielleicht der Preis für die Arbeit
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für die Leute, die die Trauben pflücken oder
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das Benzin, was wir für den Transport brauchen
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oder der Preis für das Land steigt,
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würden wir bei einem bestimmten Preispunkt weniger Geld machen.
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Es gibt weniger Anreize für uns das zu tun,
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insbesondere wenn es nur für Trauben gilt.
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Vielleicht sagen wir, OK, wenn es jetzt
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teurer ist Traubenkerne zu bekommen,
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fange ich vielleicht an etwas anderes
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zu pflanzen, weil ich nicht so viel Gewinn pro Pfund Trauben bekomme.
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Wenn der Preis für meine Inputs, der Preis meiner Kosten
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oder die Größe meiner Kosten zu einem bestimmten Preispunkt steigt
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würde ich weniger produzieren wollen.
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Wenn also der Preis meiner Inputs steigt würde
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das Angebot sinken.
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Wenn das also zu diesem Preispunkt wird, würde ich
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weniger Geld verdienen, also würde ich weniger
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produzieren oder würde Anderes produzieren.
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Somit würde sich die Angebotskurve nach links verschieben.
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Und auch der Mindestpreis den ich bräuchte, um
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etwas davon liefern zu können würde ansteigen.
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Die Kurve würde sich nach links verschieben
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da es mich plötzlich mehr kostet,
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diese erste Einheit zu produzieren.
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Wenn der Preis für meine Inputs sinken würde,
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würde die Traubenproduktion zu einem bestimmten Preis
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profitabler werden und
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ich hätte mehr Anreiz Trauben, im Vergleich zu anderen
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Dingen, zu produzieren. Auch würde ich mehr
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Land für Trauben als andere Dinge nutzen.
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Die Kurve würde sich dann nach rechts verschieben.
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Lasst uns nun über verwandte Güter nachdenken.
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Was passiert mit dem Preis verwandter Güter.
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Wenn wir darüber nachdenken wollen wir es nicht
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von der Nachfrageseite her betrachten,
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weil wir über das Angebot sprechen.
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Du musst es aus Herstellersicht betachten.
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Wenn wir also über verwandte Güter nachdenken,
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wollen wir über Substitute für die Produktion nachdenken.
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Vielleicht bin ich kein Landwirt und weiß sehr wenig
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über Landwirtschaft und weiß eigentlich gar nicht,
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ob das möglich ist, aber auf meinem Land sage ich mal
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möchte ich ein Teil meines Landes für
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Trauben und den anderen Teil für Blaubeeren nutzen.
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Was würde also passieren, wenn der Preis eines
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verwandten Gutes, insbesondere für Blaubeeren,
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steigen würde?
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Wenn de Preis für Blaubeeren steigen würde dann würde ich
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sagen, WOW, vielleicht kann ich mit Blaubeeren mehr erreichen.
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Und ich würde mehr Land für Blaubeeren
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als für Trauben nutzen.
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Noch einmal, der Preis verwandter Güter-
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es hängt davon ab, welche verwandte Güter-
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aber wenn der Preis von produktiven Substituten-
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der Preis von anderen Dingen, die ich produzieren könnte,
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andere Dinge, die ich produzieren kann.
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Wenn de Preis von anderen Dingen, die ich produzieren kann
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steigt, dann würde mein Angebot an Trauben wieder sinken.
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Und das Wichtigste ist, dass du unter all diesen Umständen-
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buchstäblich darüber nachdenkst.
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Schaut einfach nicht auf das, was ich hier schreibe
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und versuche es auf irgendeine Art und Weise auswendig zu lernen.
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Das ist wirklich nur ein Weg, um über Dinge nachzudenken.
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Wenn ich offensichtlich mehr Geld
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mit Blaubeeren verdienen kann,
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werde ich mehr von meinem Land für
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Blaubeeren als Trauben nutzen.
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Das Angebot an Trauben wird sinken.
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Was passiert also mit der Anzahl
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der Anbieter?
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Das impliziert einen guten Menschenverstand.
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Je mehr Leute beliefert werden,
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desto höher ist das Angebot.
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Wenn also die Anzahl der Anbieter steigt
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bedeutet das, dass es eine Kurve für das
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Gesamtangebot ist.
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Wenn also die Anzahl der Anbieter steigt,
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dann würde das Gesamtangebot zu jedem beliebigen Preispunkt steigen.
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Wenn die Anzahl der Anbieter sinkt,
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dann würde das Gesamtangebot zu jedem
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gegebenen Preispunkt sinken.
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Dieser Punkt ist hoffentlich einigermaßen offensichtlich.
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Dann könnte wir über Dinge, wie Technologie nachdenken.
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Und so gibt es vielleicht irgendeine Innovation,
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irgendeine neue Art von Saatgut, die mit dem
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gleichem Arbeitsaufwand, der gleichen Menge an Land
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so viele Trauben produzieren kann.
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Wenn wir also eine technologische Verbesserung haben-
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ich nehmen an, dass wir in kein dunkles Zeitalter eintreten werden.
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Wenn wir technologische Verbesserungen haben,
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dann wird auch das Angebot steigen.
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Man könnte es auch so sehen, dass es
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dadurch billiger wird es zu produzieren.
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Es ist also in etwa das Gleiche.
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Der Preis der Inputs könnte sinken.
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Das würde das Angebot erhöhen.
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Du könntest auch sagen, dass nun mehr
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Trauben an diesen neuen Rebsorten wachsen,
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die wir haben. Also werden wir einfach
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mehr Trauben produzieren.
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Der letzte Punkt, den ich abdecken werde
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sind die erwarteten
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zukünftigen Preise.
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Also die erwarteten zukünftigen Preise, Preiserwartungen.
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Lassen wir die Trauben beiseite, denn
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Trauben sind verderbliche Ware, sie werden schlecht.
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Es ist nicht so, dass man Güter aufbewahren kann, um sie später zu verwenden.
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Gehen wir aber davon aus du bist ein Ölhersteller.
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Und Öl ist etwas, was man lagern und später verwenden kann.
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Wenn du also heute erwartest, dass die Ölpreise neutral sind,
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und du davon ausgehst, dass die Preise
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ab morgen in Zukunft stetig steigen werden-
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du bist dir sicher, dass sie in einem Jahr
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durch die Decke gehen werden- was ist ihr Anreiz dafür?
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Nun solltest du entsprechend dein Öl horten.
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Verkaufe es nicht heute, sondern warte mit dem Verkauf, wenn du
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dir sicher bist, dass das passieren wird.
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Wenn es eine Änderung in den erwarteten zukünftigen Preisen gibt-
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also wenn du von neutral auf zu erwartenden steigenden Preisen übergehst,
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dann wirst du mit Sicherheit deine Ware horten.
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Trauben kann man nicht horten, weil sie schlecht werden.
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Man könnte sie vielleicht
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in Wein verwandeln.
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Aber wenn wir über etwas, wie Öl sprechen, würdest
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du sagen, hey, warum sollte ich
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die gesamte festgelegte Menge an Öl im
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Boden heute pumpen, um es zu den heutigen niedrigen Preisen zu verkaufen?
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Ich werde das Angebot heute senken, damit
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ich es in Zukunft verkaufen kann.
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Wenn also die erwarteten zukünftigen Preise von neutral
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zu Du erwartest, dass die zukünftigen Preise
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dramatisch steigen, dann wird das aktuelle
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Angebot, die Betonung liegt auf ,,aktuell'',
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das aktuelle Angebot sinken.
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Du könnest es also horten, um es in Zukunft zu verkaufen.
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