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Why asset allocation matters: 4 steps to a successful investment portfolio - YouTube
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Wussten Sie, dass mindestens 80%
[2]
der Rendite Ihres Portfolios
von der Asset Allocation abhängen?
[5]
Doch was genau ist die Asset Allocation
und wie bestimmt man den richtigen Mix?
[9]
Heute beantworten wir diese
Fragen in vier grundlegenden Schritten.
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Unter Asset Allocation versteht man die Verteilung
von Vermögen auf verschiedene Anlageklassen;
[22]
gängige Beispiele für diese sind Anleihen,
Aktien oder alternative Anlagen.
[25]
Investiert man in verschiedene Anlageklassen,
[27]
reduziert man das Risiko
und erhöht potenziell die Rendite.
[31]
Und wenn mal eine andere Anlageklasse gut läuft,
[33]
ist es weniger wahrscheinlich,
Marktchancen zu verpassen.
[36]
Einer der wichtigsten Aspekte der Asset
Allocation ist die Diversifikation.
[39]
Diversifikation kann man wie folgt betrachten:
[41]
Nehmen wir an, Sie sind auf der Durchreise
durch eine Stadt, in der es Kioske gibt.
[45]
Es ist Januar und Sie gehen an einem
Strassenhändler vorbei, der Eis und
[48]
Sonnencreme, aber auch heisse
Schokolade und Regenschirme verkauft.
[52]
Auf den ersten Blick sieht es so aus, als ob
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das alles nichts miteinander zu tun hat,
aber sagen wir mal, die Sonne kommt durch,
[58]
dann ist es einfacher, Sonnencreme
und vielleicht sogar Eis zu verkaufen.
[62]
Und wenn es kalt ist, scheint plötzlich
eine schöne Tasse heisse Schokolade oder,
[65]
wenn es regnet, auch ein Regenschirm
gar keine so schlechte Idee zu sein.
[69]
Das Zauberwort hier heisst Diversifikation.
[72]
Oder: Setzen Sie nicht alles
auf eine Karte.
[75]
Die gilt ebenso für einzelne
Anlageklassen wie etwa Aktien.
[78]
Es wäre einfach sehr riskant,
nur in ein Unternehmen, nur in einen Sektor
[83]
oder nur in ein Land zu investieren. Das oberste Ziel ist,
sich selbst vor unnötigen Verlusten
[88]
zu schützen und langfristige
finanzielle Ziele zu erreichen.
[91]
Aber wie legt man fest, welcher Anteil der unterschiedlichen
Anlageklassen für einen selbst der richtige ist?
[95]
Hierbei sind vier Schritte zu beachten.
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Schritt eins: Legen Sie Ihre Ziele fest.
[99]
Während verschiedener Lebensabschnitte
[101]
ändern sich Ihre Bedürfnisse.
Vielleicht haben Sie gerade geheiratet
[104]
und denken darüber nach, eine Familie zu gründen
und wollen vielleicht sogar eine Immobilie kaufen.
[108]
Oder Sie sind in einer späteren Lebensphase
und möchten vielleicht vorzeitig in Rente gehen.
[113]
All dies sind wichtige finanzielle
Überlegungen für Sie.
[116]
Machen Sie sich ein klares Bild davon,
[117]
was Ihre langfristigen finanziellen Verpflichtungen und Ziele
sind, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen.
[121]
Schritt 2: Stellen Sie fest, was für
eine Art von Anleger Sie sind.
[126]
Je nach Ihrem Gesamtziel
[128]
legen Anlageberater in der Regel
eine Anlagestrategie fest.
[131]
Die beiden wichtigsten Aspekte, die Sie in diesem
Zusammenhang berücksichtigen sollten, sind:
[135]
1: Ihre Risikotoleranz und 2: Ihr
Wissen und Ihre Erfahrung.
[139]
Aspekt eins dreht sich um
die Bestimmung Ihrer Risikotoleranz.
[142]
Stellen Sie sich zwei Fragen.
[149]
Berücksichtigen Sie Aspekte wie Ihr
Alter, Ihre Einkommenssicherheit,
[153]
Ihre Altersvorsorgesituation und
Ihre geplanten Lebenshaltungskosten?
[156]
Was liegt vor Ihnen?
[158]
Die zweite Frage ist ebenso wichtig:
Wie hoch ist das Risiko, zu dem ich bereit bin?
[163]
Angenommen, Sie legen zwanzigtausend Dollar an
[165]
und verlieren dann siebentausend
aufgrund von Marktvolatilität.
[168]
Wie reagieren Sie darauf?
[169]
Machen Sie plangemäss weiter oder
möchten Sie sofort verkaufen?
[172]
Nehmen wir ein Beispiel aus dem Alltag.
[174]
Sie sind in Eile.
[175]
Sie stehen in der Schlange
für Ihren Tee oder Kaffee am Morgen.
[177]
Sie sehen, dass sich eine Schlange scheinbar
schneller bewegt als die andere.
[180]
Also wechseln Sie in die andere Schlange.
[181]
Aber dann sehen Sie, dass alle
anderen es genauso machen.
[183]
Und ehe Sie sich versehen,
zieht die ursprüngliche Schlange an Ihnen vorbei.
[186]
Wären Sie bei Ihrer Entscheidung geblieben,
wäre alles bestens gewesen.
[190]
Wenn alles im Umbruch ist
und die Märkte verrückt spielen,
[193]
vertrauen Sie dann in Ihre Fähigkeiten
als Anleger und halten Sie sich an Ihre
[197]
Anlagestrategie, oder folgen Sie dem,
was alle anderen tun?
[201]
Sie müssen ehrlich zu sich selbst sein
[203]
und sich über Ihre persönliche Einstellung
zu Verlusten klar werden.
[206]
Banken unterscheiden meist zwischen niedriger,
[209]
moderater, erheblicher oder
hoher Risikobereitschaft.
[212]
Werfen wir nun einen Blick auf Ihr
Wissen und Ihre Erfahrung.
[215]
Vielleicht sind Sie ein passionierter Leser oder
studieren sogar Finanzwesen an der Universität.
[219]
Kennen Sie sich mit Anlageklassen,
[222]
Finanzindizes und der Dynamik der
Finanzmärkte aus?
[225]
Und was noch wichtiger ist:
Interessieren Sie sich für diese Themen?
[229]
Die Kombination aus Ihrem Gesamtanlageziel,
[231]
Ihrer Risikotoleranz und Ihrem
Finanzwissen beeinflusst, welche
[235]
Anlagestrategie und Vermögensaufteilung
am besten zu Ihnen passt.
[240]
Schritt 3: Wählen Sie eine Anlagestrategie aus.
[243]
Es gibt unzählige Möglichkeiten,
ein Portfolio aufzubauen.
[246]
Wenn Ihre Risikobereitschaft sehr gering ist,
[248]
sollte der Anteil von Anleihen in Ihrem Portfolio
höher sein als der von Aktien.
[252]
Wenn Sie höhere Renditen anstreben
und bereit sind, ein höheres Risiko einzugehen,
[256]
sollte der Anteil an Aktien und alternativen
Anlagen höher sein.
[260]
Es gibt unzählige andere Möglichkeiten,
[262]
aber es kommt einfach darauf an,
was für Sie am besten passt.
[264]
Ihre Asset Allocation sollte immer
zu Ihrem Gesamtziel,
[269]
Ihrer Risikotoleranz und Ihrem
Finanzwissen passen.
[272]
Schritt 4: Entscheiden Sie, wie Sie
Anlageentscheidungen treffen wollen.
[276]
Die internationalen Finanzmärkte
sind von Natur aus volatil.
[279]
Eines Tages stellen Sie vielleicht fest,
[281]
dass der Wert Ihrer Positionen
enorm gestiegen oder gesunken ist.
[284]
Die letzte Frage, die Sie sich stellen sollten,
[286]
ist also, ob Sie gerne
Finanznachrichten verfolgen,
[289]
diese mit Anlagefachleuten diskutieren
und mit ihnen Entscheidungen treffen,
[293]
oder ob Sie die Entscheidungen
lieber Experten überlassen.
[297]
Manche Anleger bevorzugen
eine Kombination aus beidem.
[300]
Sie delegieren 80% ihres Portfolios an Experten
[302]
und kümmern sich selbst aktiver um die übrigen 20%.
[306]
Weitere nützliche Informationen
rund um die Themen Anlegen, Vermögen,
[310]
Planung und Megatrends
finden Sie auf der Website von Julius Bär.
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