Why asset allocation matters: 4 steps to a successful investment portfolio - YouTube

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Wussten Sie, dass mindestens 80%
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der Rendite Ihres Portfolios von der Asset Allocation abhängen?
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Doch was genau ist die Asset Allocation und wie bestimmt man den richtigen Mix?
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Heute beantworten wir diese Fragen in vier grundlegenden Schritten.
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Unter Asset Allocation versteht man die Verteilung von Vermögen auf verschiedene Anlageklassen;
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gängige Beispiele für diese sind Anleihen, Aktien oder alternative Anlagen.
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Investiert man in verschiedene Anlageklassen,
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reduziert man das Risiko und erhöht potenziell die Rendite.
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Und wenn mal eine andere Anlageklasse gut läuft,
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ist es weniger wahrscheinlich, Marktchancen zu verpassen.
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Einer der wichtigsten Aspekte der Asset Allocation ist die Diversifikation.
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Diversifikation kann man wie folgt betrachten:
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Nehmen wir an, Sie sind auf der Durchreise durch eine Stadt, in der es Kioske gibt.
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Es ist Januar und Sie gehen an einem Strassenhändler vorbei, der Eis und
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Sonnencreme, aber auch heisse Schokolade und Regenschirme verkauft.
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Auf den ersten Blick sieht es so aus, als ob
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das alles nichts miteinander zu tun hat, aber sagen wir mal, die Sonne kommt durch,
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dann ist es einfacher, Sonnencreme und vielleicht sogar Eis zu verkaufen.
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Und wenn es kalt ist, scheint plötzlich eine schöne Tasse heisse Schokolade oder,
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wenn es regnet, auch ein Regenschirm gar keine so schlechte Idee zu sein.
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Das Zauberwort hier heisst Diversifikation.
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Oder: Setzen Sie nicht alles auf eine Karte.
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Die gilt ebenso für einzelne Anlageklassen wie etwa Aktien.
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Es wäre einfach sehr riskant, nur in ein Unternehmen, nur in einen Sektor
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oder nur in ein Land zu investieren. Das oberste Ziel ist, sich selbst vor unnötigen Verlusten
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zu schützen und langfristige finanzielle Ziele zu erreichen.
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Aber wie legt man fest, welcher Anteil der unterschiedlichen Anlageklassen für einen selbst der richtige ist?
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Hierbei sind vier Schritte zu beachten.
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Schritt eins: Legen Sie Ihre Ziele fest.
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Während verschiedener Lebensabschnitte
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ändern sich Ihre Bedürfnisse. Vielleicht haben Sie gerade geheiratet
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und denken darüber nach, eine Familie zu gründen und wollen vielleicht sogar eine Immobilie kaufen.
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Oder Sie sind in einer späteren Lebensphase und möchten vielleicht vorzeitig in Rente gehen.
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All dies sind wichtige finanzielle Überlegungen für Sie.
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Machen Sie sich ein klares Bild davon,
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was Ihre langfristigen finanziellen Verpflichtungen und Ziele sind, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen.
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Schritt 2: Stellen Sie fest, was für eine Art von Anleger Sie sind.
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Je nach Ihrem Gesamtziel
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legen Anlageberater in der Regel eine Anlagestrategie fest.
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Die beiden wichtigsten Aspekte, die Sie in diesem Zusammenhang berücksichtigen sollten, sind:
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1: Ihre Risikotoleranz und 2: Ihr Wissen und Ihre Erfahrung.
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Aspekt eins dreht sich um die Bestimmung Ihrer Risikotoleranz.
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Stellen Sie sich zwei Fragen.
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Berücksichtigen Sie Aspekte wie Ihr Alter, Ihre Einkommenssicherheit,
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Ihre Altersvorsorgesituation und Ihre geplanten Lebenshaltungskosten?
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Was liegt vor Ihnen?
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Die zweite Frage ist ebenso wichtig: Wie hoch ist das Risiko, zu dem ich bereit bin?
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Angenommen, Sie legen zwanzigtausend Dollar an
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und verlieren dann siebentausend aufgrund von Marktvolatilität.
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Wie reagieren Sie darauf?
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Machen Sie plangemäss weiter oder möchten Sie sofort verkaufen?
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Nehmen wir ein Beispiel aus dem Alltag.
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Sie sind in Eile.
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Sie stehen in der Schlange für Ihren Tee oder Kaffee am Morgen.
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Sie sehen, dass sich eine Schlange scheinbar schneller bewegt als die andere.
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Also wechseln Sie in die andere Schlange.
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Aber dann sehen Sie, dass alle anderen es genauso machen.
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Und ehe Sie sich versehen, zieht die ursprüngliche Schlange an Ihnen vorbei.
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Wären Sie bei Ihrer Entscheidung geblieben, wäre alles bestens gewesen.
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Wenn alles im Umbruch ist und die Märkte verrückt spielen,
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vertrauen Sie dann in Ihre Fähigkeiten als Anleger und halten Sie sich an Ihre
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Anlagestrategie, oder folgen Sie dem, was alle anderen tun?
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Sie müssen ehrlich zu sich selbst sein
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und sich über Ihre persönliche Einstellung zu Verlusten klar werden.
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Banken unterscheiden meist zwischen niedriger,
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moderater, erheblicher oder hoher Risikobereitschaft.
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Werfen wir nun einen Blick auf Ihr Wissen und Ihre Erfahrung.
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Vielleicht sind Sie ein passionierter Leser oder studieren sogar Finanzwesen an der Universität.
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Kennen Sie sich mit Anlageklassen,
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Finanzindizes und der Dynamik der Finanzmärkte aus?
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Und was noch wichtiger ist: Interessieren Sie sich für diese Themen?
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Die Kombination aus Ihrem Gesamtanlageziel,
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Ihrer Risikotoleranz und Ihrem Finanzwissen beeinflusst, welche
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Anlagestrategie und Vermögensaufteilung am besten zu Ihnen passt.
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Schritt 3: Wählen Sie eine Anlagestrategie aus.
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Es gibt unzählige Möglichkeiten, ein Portfolio aufzubauen.
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Wenn Ihre Risikobereitschaft sehr gering ist,
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sollte der Anteil von Anleihen in Ihrem Portfolio höher sein als der von Aktien.
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Wenn Sie höhere Renditen anstreben und bereit sind, ein höheres Risiko einzugehen,
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sollte der Anteil an Aktien und alternativen Anlagen höher sein.
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Es gibt unzählige andere Möglichkeiten,
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aber es kommt einfach darauf an, was für Sie am besten passt.
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Ihre Asset Allocation sollte immer zu Ihrem Gesamtziel,
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Ihrer Risikotoleranz und Ihrem Finanzwissen passen.
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Schritt 4: Entscheiden Sie, wie Sie Anlageentscheidungen treffen wollen.
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Die internationalen Finanzmärkte sind von Natur aus volatil.
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Eines Tages stellen Sie vielleicht fest,
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dass der Wert Ihrer Positionen enorm gestiegen oder gesunken ist.
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Die letzte Frage, die Sie sich stellen sollten,
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ist also, ob Sie gerne Finanznachrichten verfolgen,
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diese mit Anlagefachleuten diskutieren und mit ihnen Entscheidungen treffen,
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oder ob Sie die Entscheidungen lieber Experten überlassen.
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Manche Anleger bevorzugen eine Kombination aus beidem.
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Sie delegieren 80% ihres Portfolios an Experten
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und kümmern sich selbst aktiver um die übrigen 20%.
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Weitere nützliche Informationen rund um die Themen Anlegen, Vermögen,
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Planung und Megatrends finden Sie auf der Website von Julius Bär.